Flohmarkt „anderer Art” im katholischen Familienzentrum

Von: akf
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Übach-Palenberg. Kein Geschiebe, kein unnötiges Suchen. Alles war geordnet, sortiert und „offen wie ein Buch”. In Ruhe konnten sie Besucher auswählen. Der neuartige Flohmarkt des Katholischen Familienzentrums „Arche Noah” hatte mit Unterstützung des Fördervereins in der Adolfstraße einen Volltreffer gelandet.

Der Basar war, wie bei der Vorbereitung erhofft, „ein absoluter Renner”. Das Herbstwetter tat ein Übriges, es war nicht vom Besten, lud nicht zum Spaziergang ein, sondern leistete Saalveranstaltungen Vorschub.

Das tat dem Veranstalter gut, die Resonanz bei ständigem Kommen und Gehen war ausgezeichnet. Viele Familien kamen, sahen, suchten und kauften. Alles verlief in geordneten Bahnen, empfanden die Organisatoren.

Auf- und Abbau wurden von den Mitgliedern des Fördervereins begleitet. Aber auch über weitere Helferinnen und Helfer brauchte sich die Leiterin des Familienzentrums, Marlene Pöttgens, nicht zu sorgen. Sie waren reichlich vorhanden.

Liste für die Regeln

Neuartig und eben anders als üblich war, dass die Anbieter nicht drei oder mehr Stunden am Stand ausharren mussten, dabei noch handeln oder feilschen. Geregelt worden war, dass die einzelnen Artikel preislich verbindlich ausgezeichnet waren.

Für die Teilnahme hatte das Familienzentrum zudem feste Regeln erarbeitet. In einer Liste war festgelegt, was und wie anzubieten war. Ein Standgeld wurde übrigens nicht erhoben. Dies, weil alles nach Größe und Artikel sortiert war und die Anbieter vom Erlös der Einrichtung eine Provision zahlen sollten.

Zur Bedingung gemacht wurde, dass die angebotenen Kindersachen in einem stabilen Umzugskarton verpackt und mit der ausgegebenen Kundennummer versehen sein mussten. Die Stücke waren darüber hinaus sichtbar mit den beigefügten Preis-Etiketten versehen. Und: Die Größen der Kindersachen waren - bis 140 - begrenzt.

Rund 60 Lieferadressen

Aus Gründen der Hygiene hatte das Familienzentrum keine Stofftiere im Angebot zugelassen.

Trotz aller Vorschriften: Die Resonanz bei den Anbietern war riesig, denn immerhin lieferten rund 60 Familien diverse Kinderartikel an. Zur bunten Palette des Flohmarktes zählte Kleidung, Spielsachen, Bücher, Fahrzeuge für Kinder, Fahrradsitze, Kinderwagen, Babyartikel und anderes mehr. In allen Räumen gab es viel zu sehen und zu kaufen, ohne in Hektik zu verfallen.

Diese angenehme Atmosphäre, so Beobachter, habe dazu beigetragen, dass ziemlich viel gekauft wurde. Die eine oder andere Familie verließ mit prall gefüllten Tüten das Familienzentrum. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen zudem gesorgt.

Auf Grund dieser durchweg positiven Erfahrung überlegt Marlene Pöttgens, diesen „Flohmarkt anderer Art” für das Frühjahr 2010 noch einmal einzurichten.
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