Flagge zeigen gegen rechtes Gedankengut

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Geilenkirchen. Die SPD Geilenkirchen lädt alle Mitbürger ein, am 1. und 3. Juli gemeinsam klare Kante gegen Gewalt und rechtes Gedankengut zu zeigen.

„Die aktuelle gesellschaftliche Situation in Deutschland stellt sich gespalten dar“, heißt es in der Presseerklärung. Ein überwiegender Teil der Bevölkerung lebe und agiere zukunftsorientiert und offen, ein großer anderer Teil hingegen sei rückwärtsgewandt und allem Neuen gegenüber ablehnend eingestellt. Damit dieser Teil nicht größer, sondern kleiner wird, will die SPD Geilenkirchen Position beziehen.

Ausgewählte Kunstwerke

„Flagge zeigen – für demokratisches Engagement, gegen Gewalt, Fremdenhass und Verdrängung“, unter diesem Motto haben 38 Künstlerinnen und Künstler ihr Statement zur Verteidigung der Demokratie bildlich festgehalten. Die SPD zeigt eine Auswahl der Kunstwerke am Sonntag, 3. Juli, ab 11 Uhr auf dem Marktplatz und fordert die Bürger Geilenkirchens auf, sich mit diesem Thema kritisch und engagiert auseinander zu setzen.

Bereits am Freitag, 1. Juli, findet ab 19.30 Uhr, im Sportpark Loherhof eine offene Diskussionsrunde zu diesem Thema statt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath (SPD), dem Ortsvorsteher von Süggerath, Lars Speuser (CDU) und anderen wird diskutiert, wie ein nachhaltiges Engagement in unserer Gesellschaft möglich ist, ohne dass der oben genannte große Teil der Bevölkerung zurück bleibt.

Notwendige Veränderungen

Ziel sei es außerdem, die dringend notwendigen Veränderungen zu kommunizieren und den Betroffenen die Angst vor dem Neuen zu nehmen. „Gefragt sind fantasievolle Menschen, die bereit sind, lösungsorientiert Verantwortung zu übernehmen – für sich und die Gesellschaft.“

Mit der Aufforderung, sich aktiv mit der aktuellen Situation auseinander zu setzen, möchte die SPD eine Lanze für die Demokratie brechen. Zwar dürfe jeder in Deutschland sagen, was er möchte. Doch die Grenze stelle immer noch das Persönlichkeitsrecht des Nächsten dar. „Egal, ob der Nächste einen Migrationshintergrund hat oder nicht“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Wer diese Grenzen missachtet, handelt nicht demokratisch. Das Projekt „Flagge zeigen“ sei deshalb eine Aufforderung an alle, sich für die Demokratie zu engagieren. Die SPD freut sich über viele Teilnehmer und Diskussionsbeiträge.

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