Findling auf dem Kreisverkehr: Quimperlé einige Meter näher

Von: jpm
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Die meiste Zeit nahm es in Anspruch, den Findling so mit Gurten zu versehen, dass alles hält (oben links). Dann ging es mit dem Bagger Richtung Kreisverkehr (oben rechts), wo die Männer vom Bauhof das geschätzt sechs Tonnen schwere Stück Gestein nur noch in die richtige Richtung drehen mussten (unten). Foto: Jan Mönch
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Geschätzte sechs Tonnen wiegt der Stein, der in der Innenstadt auf die Städtepartnerschaft Geilenkirchens mit dem französischen Quimperlé aufmerksam macht. Will man den Trumm verlegen, ist das aber nicht das größte Problem, wie auch die
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Geschätzte sechs Tonnen wiegt der Stein, der in der Innenstadt auf die Städtepartnerschaft Geilenkirchens mit dem französischen Quimperlé aufmerksam macht. Will man den Trumm verlegen, ist das aber nicht das größte Problem, wie auch die

Geilenkirchen. Geschätzte sechs Tonnen wiegt der Findling, der in der Innenstadt auf die Städtepartnerschaft Geilenkirchens mit dem französischen Quimperlé aufmerksam macht. Will man den Trumm verlegen, ist das aber nicht das größte Problem, wie auch die Männer vom Bauhof am Donnerstagnachmittag herausfanden.

Als wirklich schwer zu händeln erwies sich vielmehr die Form des Steins, die nämlich in Ermangelung von Vorsprüngen keinen guten Halt bietet. So dauerte es seine Zeit, bis Bauhofleiter Wolfgang Jansen und seine Leute es geschafft hatten, den Findling so mit Gurten zu versehen, dass er per Bagger ohne Gefahr für Pflaster und in der Nähe befindliche Füße emporgehoben werden konnten. Als das geschafft war, ging auch der Rest ganz schnell. Mit dem Bagger wurde der Findling ruckzuck von seinem alten Standort vor dem Gymnasium St. Ursula zu seinem neuen Standort transportiert, dem Kreisverkehr an der Konrad-Adenauer-Straße/Herzog-Wilhelm-Straße.

Der Findling ist ein Geschenk der Familie Davids aus dem Jahr 1992, er stammt aus der Kiesgrube Davids. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft war im Rat überlegt worden, den Kreisverkehr nach Quimperlé zu benennen, was jedoch aus formaljuristischen Gründen nicht möglich war. Stattdessen hatte Bürgermeister Georg Schmitz vorgeschlagen, den Findling auf den Kreisverkehr zu legen. Von dort aus grüßt er nun Autofahrer und Passanten und fällt ganz sicher deutlich mehr auf als an seinem alten Standort, wo er sich doch sehr im Hintergrund des Stadtkerns hielt.

Wer es ganz genau nimmt, könnte nun allerdings eine Ungenauigkeit bemängeln, wie bei der Verlegung gescherzt wurde. Die Entfernung nach Quimperlé ist auf dem Findling mit 965 Kilometer angegeben – nun müssten dort eigentlich 964,9 Kilometer stehen.

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