Feuerwehrhaus wird teurer, aber pünktlich fertig

Von: mabie
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Noch ist der Platz nicht fertig und innen wird noch fleißig gewerkelt: doch das neue Feuerwehrhaus in Boscheln wird pünktlich fertig. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Derzeit hat es der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, nicht leicht. Da musste er sich in der Ratssitzung anhören, dass die Kontrolle des Klangbrückenbaues nachlässig war und schon muss er in der gleichen Sitzung eine weitere Kröte anbieten.

Die wird ebenfalls zu schlucken sein müssen, denn das völlig umgestaltete und angebaute Feuerwehrhaus des Löschzuges Boscheln wird teurer als erwartet. Exakt 40.753 Euro kostet der Neubau mit Anschluss an das bestehende Gebäude an der Martin-Luther-Straße nun extra.

Und das ging scheinbar sehr schnell. Denn vor seinem Urlaubsantritt erhielt Schlüter am 2. Juni ein Kostenblatt von Architekt Ralf Hansen, bei dem noch alles in Ordnung war, so der Beigeordnete. Bei Rückkehr aus der Freizeit segelte mit Datum vom 15. Juni ein Kostenblatt ein, dass die Mehrkosten beinhaltete.

„Ich war sehr überrascht”, entgegnete Schlüter, wies aber darauf hin, dass es auch „unvermeidbare Mehrkosten” gebe.

Maler- und Installationsarbeiten

So musste die zunächst seitens des Städtischen Baubetriebshof eingeplante Ausführung von Maler- und Installationsarbeiten wegen krankheitsbedingten Ausfällen doch extern vergeben werden. Daraus resultieren allein 3000 Euro Mehrkosten. Dennoch soll das neue Feuerwehrhaus wie geplant am 25. Juli mit einer offiziellen Einweihung ans Netz gehen.

Und das wird auch Zeit, denn bereits im Jahr 2005 wurde mit dem neuen Brandschutzbedarfsplan auch die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Boscheln beschlossen. Bislang bestand die Feuerwache aus einem Bau mit Stellplatz für das Einsatzfahrzeug, einer kleinen Werkstatt, Toiletten- und Duschräumen, sowie einer Küche und einem Schulungsraum auf insgesamt 213 Quadratmetern Geschossfläche.

Die Erweiterung setzt, von der Gebäudefront aus gesehen, links an und umfasst insgesamt 285 Quadratmeter Fläche und 1475 Kubikmeter umbauten Raum. Hier entstanden zwei große Fahrzeughallen mit Rolltoren für mindestens zwei Einsatzfahrzeuge, ein dahinter befindlicher Raum für die Gefahrstoff-Ausrüstung samt Reinigungs- und Prüfmöglichkeiten, sowie eine getrennte Damen- und Herren-Umkleide für insgesamt 30 Wehrangehörige.

An der bisherigen Außenwand gibt es hin zum Neubau drei Durchbrüche, um die Verbindung der Räume untereinander zu gewährleisten.
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