Feuer auf Balkon: Brandursache noch offen

Von: g.s.
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Mit einem C-Rohr wurden die Flammen auf dem Balkon und am Dachstuhl am Wauricher Weg in Geilenkirchen gelöscht. Dazu setzten die Feuerwehrleute auch Steckleitern ein. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Einem Landwirt ist es zu verdanken, dass ein Feuer auf einem Balkon in Geilenkirchen „in letzter Minute” entdeckt und dadurch größerer Schaden verhindert wurde.

Michael Graf von Hoensbroech bestellte am Dienstag gegen 17.30 Uhr sein Feld linksseitig vom Wauricher Weg in Geilenkirchen. Als er mit seinem Traktor in Richtung eines freistehenden Vierfamilienhauses fuhr, bemerkte er eine Rauchentwicklung in Dachhöhe.

Bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Beobachtung als Feuer auf einem Balkon. Graf von Hoensbroech alarmierte die Feuerwehr. Als diese eintraf, hatten die Flammen vom Balkon in der ersten Etage bereits auf einen kleinen Teil des Daches übergegriffen.

Über eine Steckleiter gelangten die Kräfte der Löscheinheit Waurichen auf den Balkon, wo sie das Feuer mit einem C-Rohr unter Kontrolle brachten. Die Wasserversorgung wurde zusätzlich über das Tanklöschfahrzeug der Löscheinheit Geilenkirchen gewährleistet. In Bereitschaft standen zudem die Löscheinheiten Süggerath, Gillrath-Hatterath, Teveren und Tripsrath.

Zwei in dem Haus wohnende Frauen wurden nach notärztlicher Untersuchung mit Verdacht auf Rauchvergiftung mit einem Rettungswagen vorsorglich zum Geilenkirchener Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei verblieb eine 52 Jahre alte Frau dort zur stationären Behandlung; die Bewohnerin hatte vergeblich versucht, die Flammen zu löschen. Der Schaden wird nach ersten Erkenntnissen auf knapp 10000 Euro geschätzt, die Polizei nahm die Ermittlungen nach der Ursache für den Brand auf.

Brand im Keller

Ein Schaden von mehr als tausend Euro entstand beim Brand eines Wäschetrockners im Kellerraum eines Einfamilienhauses in der Dionysiusstraße in Übach-Palenberg.

Gegen 19.40 Uhr hatten die Bewohner die Feuerwehr alarmiert. Der Löschzug Übach und die Löscheinheit Boscheln rückten mit 43 Kräften an und hatten nach dem Schnellangriff mit einem C-Rohr den Brand kurze Zeit später gelöscht. Ein Übergreifen auf die anderen Räume wurde verhindert. Zur Rauchbeseitigung setzte die Feuerwehr einen Überdrucklüfter ein.

Bei einer Bewohnerin zeigten sich nach dem Einsatz Anzeichen einer leichten Rauchgasinhalation. Die Frau wurde im bereitstehenden Rettungswagen ambulant behandelt.
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