Festgefahren: Lastwagen löst Waldbrand am Wildpark aus

Von: jpm/red
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Lkw Gangelt
Der Lkw aus den Niederlanden war unweit des Gangelter Wildparks in die Böschung gerutscht. Foto: Ralf Roeger
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De Lkw hatte sich auf einem Feldweg in der Böschung festgefahren und war dabei heißgelaufen. Foto: CUH
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Die komplette Feuerwehr der Gemeinde Gangelt war vor Ort, später trafen auch noch Kräfte aus der Gemeinde Selfkant ein. Foto: Ralf Roeger
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Der Brand breitete sich auf einer Fläche von rund 45 mal 25 Meter aus. Foto: Ralf Roeger

Gangelt/Selfkant. Ein feststeckender Lastwagen hat am Gangelter Wildpark einen kleinen Waldbrand ausgelöst. Die Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindern und rettete sowohl den Lastwagen als auch den Wald. Der Fahrer, der zunächst eigenhändig Löschversuche unternommen hatte, zog sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu.

Wie der aus den Niederlanden stammende Fahrer später gegenüber der Feuerwehr schilderte, hatte er einem Fahrradfahrer ausweichen wollen und war dabei in die Böschung geraten. Das Fahrzeug hatte sich am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr zwischen Gangelt und Schinveld auf einem Feldweg in der Böschung festgefahren und war dabei heißgelaufen. So fingen Laub und Unterholz Feuer. Der Brand breitete sich auf einer Fläche von rund 45 mal 25 Meter aus. Die Bäume fingen kein Feuer.

Ungewöhnlich sei ein solcher Einsatz auch so früh im Jahr nicht, sagte Feuerwehrsprecher Oliver Thelen unmittelbar nach dem Einsatz zu unserer Zeitung. Nach den recht sonnigen und warmen vergangenen Tagen habe das Laub, das noch vom vergangenen Herbst im Wald liegt und dementsprechend trocken ist, leicht Feuer gefangen. Der Einsatz sei dadurch erschwert worden, dass es vor Ort keinen Wasseranschluss gab und erst eine Leitung gelegt werden musste. „Wir hatten Glück“, sagte der Feuerwehrsprecher.

Die komplette Feuerwehr der Gemeinde Gangelt war vor Ort, später traf auch noch die Löscheinheit Hillensberg-Süsterseel sowie die Taggesstaffel der Feuerwehr Selfkant ein. Es waren rund 50 Einsatzkräfte 2,5 Stunden im Einsatz. Der Ort des Geschehens war ursprünglich als Gangelter Gemeindegebiet eingestuft worden, tatsächlich handelte es sich jedoch um Gebiet der Gemeinde Selfkant.

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