Gangelt-Schierwaldenrath - Fest zur Erweiterung des Kindergartens „Regenbogen“

Fest zur Erweiterung des Kindergartens „Regenbogen“

Von: hama
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Friedhelm Welter durchschneidet mit den Kindern die bunten Bänder bei der Erweiterung des Kindergartens „Regenbogen“. Heinrich Curbach (links daneben), Leo Finken (rechts) und Sandra Hofer (links) schauen zu. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Schierwaldenrath. „Komm mal gucken, Oma, wo meine Gruppe ist!“ Begeisterte und stolze Kinder führten Eltern, Großeltern und Geschwister durch den Erweiterungsbau des Schierwaldenrather Kindergartens „Regenbogen“, der nun mit rund 720 Quadratmetern und einer fantastischen Ausstattung wohl ganz vorne dabei ist, wenn es um den schönsten Kindergarten geht.

Mit einem großen Fest wurde die dritte Erweiterung des Hauses gefeiert, und viele Gäste ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Viele wollten auch die beiden Kronleuchter sehen, die im Speiseraum Licht ins Dunkel bringen.

Prächtiges Ergebnis

Die Leiterin des Hauses mit rund 70 Kindern, Sandra Hofer, begrüßte alle ganz herzlich, erinnerte kurz an die Bauzeit, die nur ein halbes Jahr gedauert und zu seinem solch prächtigen Ergebnis geführt hat. Architekt Heinrich Curbach war sich sicher, dass die Schierwaldenrather „den kreisweit tollsten Kindergarten“ haben. Er wusste natürlich, dass es ein solches Projekt im Rahmen der klassischen Förderung niemals möglich gewesen wäre und dankte Friedhelm Welter und Leo Finken, den beiden Eigentümer des Gebäudes, für deren Eigeninitiative. „Ich hätte da schon ein paar Ideen für einen vierten Bauabschnitt“, regte Curbach an.

Bürgermeister Bernhard Tholen erinnerte an die Arbeit an den Kindergärten in der Gemeinde, um diese U3-tauglich zu machen. In Schierwaldenrath sah er das Geld über die Kreisumlage gut investiert und dankte dem Team und Sandra Hofer für das große Engagement.

Dann hatten die Erwachsenen genug geredet und die Kinder waren an der Reihe. In einem wahren Blitzlichtgewitter kamen die Regenbogen-Kinder auf die Bühne und führten ein Musical über die verlorenen Farben des Regenbogens auf. Klar, dass es ihnen gelang, die bekannte Farbenpracht wieder herzustellen. Barbara Ratayczak gab dem Neubau den christlichen Segen, bevor das Fest begann. Selbst gemachte Brombeermarmelade aus dem Garten des Kindergartens, Handpuppen, Holzspielzeug und vieles mehr waren im Angebot der Verkaufsstände. Es konnte gewerkelt und geklettert werden, Kunst wurde gezeigt, Kinder wurden bunt geschminkt, das Forscherlabor war gut besucht und selbstverständlich lief das, was Eltern und Großeltern gekocht und gebacken hatten, besonders gut.

Gegründet wurde der Kindergarten im Schatten von St. Anna 1998. Zwei Gruppen gab es damals. 2005 war schon die heute noch gültige Kinderzahl von rund 70 erreicht. Es gab damals aber nur vier „Mittagskinder“. Für diese eine Mahlzeit zu bereiten und einen Platz zum Essen zu finden, war kein Problem. Heute sind es fast 50 Kinder, die auch zur Mittagszeit im Kindergarten „Regenbogen“ sind, und die nach dem Spielen, Toben und Basteln mächtig Hunger haben. „Es wurde bald zu eng“, erinnert sich Sandra Hofer. „Die Kinder mussten auf den Fluren essen.“

Pädagogisch sinnvoll

Für sie und ihr Team ist es auch aus pädagogischer Sicht sinnvoll, zum Spielen, Schlafen und Essen unterschiedliche Räume zu haben. Von den 70 Kindern sind 15 unter drei Jahre alt, drei gerade erst mal knapp über zwölf Monate. Eine so homogene Gruppe lässt sich nur mit gutem Personal und einer starken Personaldecke lenken. 14 Erzieherinnen, eine Haushaltshilfe, eine Köchin, ein Hausmeister und eine Reinigungskraft sorgen dafür, dass die Kleinen behütet aufwachsen, die nötige Förderung und ganz viel Zuneigung erfahren. Die, so hört man von den Kindern, erfährt die Köchin vor allem freitags, wenn es Pommes gibt.

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