Ferienspiele: Mit dem NewCom auf Indianerspuren

Von: mabie
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Jippiee, ein Tipi: die Kinder bei den Ferienspielen am New Com im Zentrum von Geilenkirchen waren am Ende urlaubsbedingt zwar nicht mehr vollständig anwesend, freuten sich aber in ihren Kostümen über den Abschluss einer tollen Ferienspielzeit. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Große blaue Feder oder große rosa Feder? Das war nur eine der Fragen, mit denen sich die Ferienkinder in der Oase, dem Jugendtreff im Herzen von Geilenkirchen, auseinandersetzen mussten. Denn schließlich hatten sie sich gute drei Wochen lang mit dem Leben der Indianer auseinandergesetzt.

Zehnköpfiges Team

„Wir waren mit dem New Com auf den Spuren der Indianer unterwegs“, freute sich Leiterin Irmgard Baldes, die mit ihrem insgesamt zehnköpfigen Team für richtig viel Spaß auch bei eher schlechtem Wetter sorgte. Und natürlich gab es nicht nur Ausflüge wie beispielsweise in die Kinderstad nach Heerlen. Passend zum Thema hatten die insgesamt 55 Ferienkinder aus Geilenkirchen die Chance, hautnah bei den Karl-May-Festspielen in Elspe dabei zu sein. „Das war mit Abstand der beste Ausflug in all den Jahren, in denen wir die Ferienspiele schon veranstalten“, berichtete Irmgard Baldes mit leuchtenden Augen.

Plätze ganz vorne am Geschehen und nachher ein Blick hinter die Kulissen sorgten für ein geniales Open-Air-Spielerlebnis für die Kinder. „Und nachher hat sich das Festspielteam richtig viel Zeit genommen, alle Fragen beantwortet, und die Kinder konnten auch sehen, dass natürlich niemand verletzt wurde oder in Wirklichkeit auch nichts kaputtging“, erzählte Baldes weiter.

Richtig viel Zeit wurde unterdessen auch in die vernünftige Ausstattung der Stadtindianer gesteckt. Dazu gehörten ein passendes Gewand, die nicht nur am Abschlusstag, bei dem auch die Eltern zu Gast sein durften, angelegte Kriegsbemalung und natürlich ein eigener Name. Dank der guten Laune der Kinder, die in ihrem Leben teils zum ersten Mal im Keller des New Com auch richtiges Disco-Gefühl erleben durften, dürfte sich zumindest der Name der Chefin Irmgard Baldes vom ursprünglich angedachten „Häuptling Donnerwetter“ in „Häuptling Sonnenschein“ gewandelt haben. Denn spätestens draußen, beim natürlich selbstgebauten Indianer-Tipi und dem leider dann doch nicht so ganz standfesten Totempfahl, durften die Kinder sich wie echte Indianer fühlen. Damit die Kinder aber auch wissen, dass Indianer heutzutage ganz normale Kleidung tragen, und ihre traditionelle Kluft nur bei bestimmten Anlässen anlegen, sie nicht mehr im Tipi, sondern in ganz normalen Häusern leben, gab es noch viel mehr Informationen über die amerikanischen Ureinwohner.

Trotzdem ging es am Ende der lustigen Ferienspiele natürlich auch darum, sich mindestens eine der großen Federn zu schnappen. Denn dieser Schmuck gehört für einen Indianer nunmal dazu, da waren sich alle Kinder sicher.

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