FDP will kleineren Stadtrat: Antrag abgelehnt

Von: mh
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Geilenkirchen. Einen Sparbeitrag wollte die FDP-Fraktion mit ihrem Antrag auf Verringerung der Zahl der Ratsmitglieder von derzeit 38 auf 34 leisten, konnte sich damit jedoch nicht durchsetzen.

Wilhelm Josef Wolff (CDU) meinte, in einer Flächengemeinde wie Geilenkirchen müsse möglichst jede Ortschaft mit einem Mitglied im Rat vertreten sein, das wirke der Politikverdrossenheit entgegen und würde bei einer Verkleinerung schwierig.

Die anderen Fraktionen sahen das genauso, lobten die FDP jedoch für ihren Sparwillen. Christian Kravanja (Bürgerliste) rechnete aus, dass bei einer Verkleinerung zwei Wahlkreise gestrichen werden müssten, und Jürgen Benden (Grüne) hatte einen anderen Vorschlag zum Thema Sparen.

Er verwies darauf, dass zwölf Ortsvorsteher die Stadt jährlich 18.000 Euro kosten. Man solle darüber nachdenken, die Bezirksaufteilung aufzuheben und die Ortsvorsteher einzusparen. Der Antrag der FDP wurde bei vier Ja-Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt.
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