FC Germania Bauchem: Das erklärte Ziel ist der direkte Wiederaufstieg

Von: agsb
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Der FC Germania Bauchem hat den sofortigen Wiederaufsteig im Visier. Sportlich hat sich die Germania gut aufgestellt. Im Vorjahr wurden einige A-Junioren an die Senioren herangeführt, nun stoßen insgesamt acht Junioren zum Kader. Foto: agsb

Geilenkirchen-Bauchem. Zwölf neue Spieler, dazu acht A-Junioren – beim FC Germania Bauchem herrscht viel Zuversicht für die kommende Spielzeit. Zwar spielt die Germania nach dem Abstieg in der Kreisliga C. Aus dieser will man sich aber schnellstmöglich wieder verabschieden.

„Unser Ziel ist ganz klar der Wiederaufstieg“, sagte Trainer Markus Diederen, der nun eine gesunde Mischung aus Alt und Jung formen möchte. Am ausgegebenen Ziel herrscht im Lager der Germanen auch kein Zweifel. Die Zeichen stehen ganz klar auf Aufbruch, der Blick ist voll auf die Zukunft fokussiert.

Von einem Tal der Tränen nach dem Abstieg möchte man im Verein nichts wissen. Ganz im Gegenteil: Der alte Bauchemer Vereinsgeist ist zurück auf dem herrlichen Sportplatzgelände, der Verein baut sich wieder zur alten Stärke auf.

Brandkatastrophe

Nach der Brandkatastrophe im Geilenkirchener Hallenbad mit der Zerstörung des Vereinsheims inklusive dem Inventar der Germania war allen klar: die Saison 2013/14 wird eine ganz schwierige. Im Abstieg zeigte sich dann der Vereinsgeist, alle rückten noch enger zusammen, obwohl der Verein vor dem Nichts stand. „Jetzt erst recht“, lautete das Motto, bei dem besonders an die Fußballjugend gedacht wurde, der man ein neues Zuhause geben wollte.

Es waren unter anderem Menschen wie Markus Diederen oder auch Christel Coenen, die voller Stolz den Verein antrieben und einen neuen Geist im Geilenkirchener Stadtteil Bauchem entfachten. Die Germania ist zwar sportlich nicht die erste Adresse im Stadtgebiet Geilenkirchen und hat den FSV vor Augen, aber in Sachen Vereinsleben steht die Germania ganz weit oben. Neben Fußball bietet der Verein noch Showtanz, Judo, Gymnastik und Nordic Walking an.

Sportlich hat sich die Germania gut aufgestellt. Im Vorjahr wurden einige A-Junioren an die Senioren herangeführt, nun stoßen insgesamt acht Junioren zum Kader. Dies sind Joshua Berens, Christian Fenger, Tevin Sebastian Peters, Tim Pokorny, Munir Asoli, Sven Weiß, Luca Wettlaufer und Jan Hendrik Cremer. Ganz stolz im Verein ist man, dass mit David Goetsch (SV Süggerath-Tripsrath) und Volker Jeske (DJK BW Gillrath) Ex-Germanen zum Heimatklub zurückkehren. Martin Heuter und Alex Schmik (beide FSV Geilenkirchen-Hünshoven) stießen bereits vor Monaten zur Mannschaft.

Gute Kameradschaft

„Es sieht kadermäßig sehr gut aus, wir können sogar eine zweite Seniorenmannschaft für die kommende Spielzeit stellen. Dass einige Spieler zurückkommen, spricht für die gute Kameradschaft“, sagt Markus Diederen. Diederen trainiert das Team, hat somit weitere Verantwortung im Verein übernommen. Ein Dank geht an den scheidenden Trainer Rudi Steinmetz, zu dem weiterhin eine dicke Freundschaft besteht.

Am Samstag, 6. September, findet im Sportzentrum Bauchem übrigens zum dritten Mal ein Fest der Begegnung statt, das unter dem Motto „Bauchemer Begegnungen – international“ steht.

Dorthin möchte die Germania die verschiedenen in Bauchem lebenden Nationalitäten einladen und ihnen die Gelegenheit geben, sich und ihr jeweiliges Heimatland vorzustellen, zum Beispiel durch einen Info-Stand, landestypische Gerichte oder einen kulturellen Vortrag.

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