FC Concordia: Gerne mittendrin mit Abstand nach unten

Von: agsb
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Trainer Patrick Gerads (l.) und Betreuer Roland Turtschan (r.) präsentierten den Kader der ersten Mannschaft des FC Concordia Stahe-Niederbusch. Foto: agsb

Gangelt-Stahe. Erwartungsgemäß hatten die Fußballer des FC Concordia Stahe-Niederbusch bei den Spielen um den Gangelter Gemeindepokal keine Chance. Da spielten die A-Ligisten SV Breberen und SVG Birgden-Langbroich-Schierwaldenrath schon in einer anderen Liga.

Aber der B-Ligist, der unter der sportlichen Leitung von Patrick Gerads aus Scherpenseel steht, zeigte in den Turnierspielen wirklich gute Ansätze.

Der Coach jedenfalls ist zufrieden. „Das wird schon. Gegenüber den A-Ligisten haben wir eine Woche mehr Zeit zur Vorbereitung“, sagt Gerads mit blick auf den Pflichtspiel-Auftakt Ende August. Die zusätzliche Zeit will genutzt werden, denn es könnte in der B-Liga Gruppe 3 schon eine Zweiklassengesellschaft werden: Da gibt es Teams mit großen Ambitionen wie RW Frelenberg, den FSV Geilenkirchen, Rhenania Immendorf, die beiden A-Ligaabsteiger VFR Übach-Palenberg und SV 09 Scherpenseel-Grotenrath sowie die große Unbekannte SC Selfkant, dem Fusionsklub aus den drei Selfkantvereinen Tüddern, Havert-Stein und Höngen-Saeffelen.

Daran orientiert sich die Vorgabe des Trainers: „Ziel des FC Concordia ist ein gesicherter Mittelfeldplatz mit dauerndem großen Abstand nach unten“, erklärt Gerads, der seinen breit aufgestellten Kader inzwischen komplett im Trainingsbetrieb hat. „Wir haben eine ganz junge Mannschaft“, sagt er und sieht gute Perspektiven für den Club und persönlich eine Aufgabe, die ihn reizt.

„Toll wäre natürlich das unvermutete Auftauchen eines richtigen Knipsers. Der Sturm ist unsere große Baustelle, hier fehlt ein Spieler, der immer goldrichtig steht und die Bälle versenkt“, meint Gerads – wohl wissend, dass viele Vereine auf solch einen Spieler hoffen. Immerhin erhält er mit Daniel Drießen vom A-Ligisten SV Breberen, der zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, eine wirklich gute Offensivkraft, die allerdings am liebsten aus der Tiefe heraus agiert.

„Natürlich würde ein guter Start weiteres Selbstvertrauen bringen“, sagt Gerads. Der Coach freut sich auf die Liga mit vielen spannenden Derbys im fairen Konkurrenzkampf. Die Neuzugänge scheinen jedenfalls gut ins Vereinskonzept zu passen. Aus der eigenen Jugend sind Maurice Breuers und Lars Strohwasser ins Team gestoßen, von der SVG Birgden-Langbroich-Schierwaldenrath kommen Tim und Dennis Schuivens. Luis Costa wurde reaktiviert. Maurice Erhabor (TuS Frelenberg) und Daniel Drießen (SV Breberen) sind ebenfalls neu dabei, bereits im Winter kam John Pfeiffer (VfR Tüddern) hinzu.

Daniel Hartmann (BC Oberbruch), Tuncay Kara (FC Wegberg Beeck II) und Dennis Paulzen (SG Gangelt-Hastenrath) verließen den FC Concordia. Im Seniorenbereich sehen sich die Verantwortlichen generell gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft von Marcus Gröhe und Yannic Beulen klappe hervorragend.

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