Faszinierende Modellbaukunst aus der Luftfahrt

Von: mabie
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Volker Schmed (l.) und Jos Weckseler waren zwei der Modellbauer, die nun in Hastenrath ihrem Hobby nachgingen. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. In der Einladung zur Ikarus-Modellbauausstellung luden die Veranstalter dazu ein, den Tag in der Festhalle von Hastenrath mit Gleichgesinnten zu verbringen, sich auszutauschen und neue Kniffe in Sachen Modellbau zu lernen. All das traf sicherlich auch auf Jos Weckseler und Volker Schmed zu, die nur zwei der an diesem Tag anwesenden Aussteller waren.

Aber was heißt hier „nur“? Denn sie wissen aus ihrer Modellbauerei genau, wie sie mit Maske, Schleifer und Staubsauger umgehen müssen, damit zum einen der Arbeitsplatz nicht im Chaos versinkt und zum anderen das angestrebte Modell dann wirklich so aussieht, wie es gewünscht ist. Im Falle der Beiden sind es Fluggeräte, und während Jos seine Kunst in der Entfaltung wundervoller Doppeldecker natürlich im Modellmaßstab zeigt, ist Volker derjenige, der sich auf die Besonderheiten der früheren Militärluftfahrzeuge spezialisiert hat. So ist beispielsweise ein Prototyp eines im Zweiten Weltkrieg für die Luftwaffe entwickelten Propellerflugzeugs zu sehen, dass es so nur einmal gegeben hat. „Das Flugzeug ist nur einmal geschleppt worden“, weiß er zu dem für damalige Verhältnisse futuristischen Entwurf eines Beinahe-Einflüglers.

Ein anderes Modell zeigt eine ebenfalls nie eingesetzte Maschine, , dazu noch ein Kampfflugzeug, das testweise nachts eingesetzt wurde. „Mich fasziniert die Ingenieurskunst dahinter“, erzählt Volker Schmed, der in seinem Beruf als Raumfahrtingenieur ebenfalls vor vielen technischen Herausforderungen steht.

Dass die beiden Männer nicht allein sind, zeigte ein Blick in die gut gefüllte Halle. Dort waren vor allem Modelle motorisierter Militärmaschinerie zu begutachten, die immer wieder durch Detailtreue zu beeindrucken wussten. Dass dabei bei einem gut zusammenbaubaren, fertigen Bausatz schon mal 30 Arbeitsstunden, oder im Falle der Schmedschen Einzelstücke gerne auch drei Mal so viel Zeit draufgeht, bis das Modell endlich so dasteht, wie der Erbauer es möchte, macht einen zusätzlichen Reiz aus.

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