Fantastische Reise ins Reich der Schneekönigin

Von: a.s.
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Endlich im Palast der Schneekönigin (Julia Jochims) angekommen, muss Gerda (Irina Ronkartz) um ihren Kai (Markus Grein) kämpfen. Foto: a.s.

Gangelt-Langbroich. In diesem Jahr zeigten die Mitglieder der Langbroicher Jugendtheatergruppe bereits zum 18. Mal ihr Können. Das in diesem Jahr unter der Leitung von Franz-Josef Ronkartz stehende Stück „Die Schneekönigin” feierte jetzt in der Bürgerhalle Premiere und begeisterte alle Zuschauer.

Mit den Worten „Alles wird gut, schnipp und schnapp; jetzt seid gespannt, kommt mit mir ins Märchenland”, lud die Märchenerzählerin Anne Grein nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die zahlreichen, dicht vor der Bühne gedrängten Kinder auf die rund zweistündige Reise in die fantastische Welt ein.

Die Geschichte kennt wohl jeder: Kai (Markus Grein) und Gerda (Irina Ronkartz) leben mit ihrer Großmutter (Nathalie Schoop) zufrieden in deren Haus, bis der von der Schneekönigin geschickte Kommerzienrat (Dennis Schmitz) kommt und ihnen die schönen Rosen abkaufen will, was ihm jedoch nicht gelingt. Schon bald folgt die von Julia Jochims gespielte Schneekönigin selbst und verlangt, dass Kai mit ihr in ihr Königreich kommt. Da dieser sich wehrt, belegt sie ihn mithilfe eines Kusses mit einem Fluch, der Kais Herz erst erkalten lässt und ihn dann zur Schneekönigin führt.

Nach einiger Zeit des Wartens und Hoffens beginnt Gerda eines Tages die Suche nach ihrem Kai. Dabei trifft sie nicht nur auf einen sprechenden Raben (Lisa Jochims), einen Prinzen und eine Prinzessin (Philipp Mertens und Christina Adams), sondern auch auf eine ganze Meute von Räubern, die sie, bestochen vom Kommerzienrat, erst nicht weiterziehen lassen wollten.

Doch die Märchenerzählerin hilft ihr aus ihrer misslichen Lage, so dass Gerda doch noch zum Schloss der Schneekönigin gelangen und dort den gefühlserkalteten Kai findet. Trotz des heftigen Protestes der Königin schafft es Gerda, Kai wieder an sein altes Leben zu erinnern und ihn mit sich zu nehmen. Und so hieß es dann doch noch von der Märchenerzählerin: „Ende gut, alles gut.”

Die talentierten Schauspieler aus Langbroich sind zwischen sieben und 18 Jahren alt und haben seit August wöchentlich unter der Leitung von Hubertine Schmitz und Maria Horrschs für ihre beiden Vorstellungen geprobt. Die wunderbaren Kostüme schneiderte erneut Rosi Ronkartz und sorgte dafür, dass die Räuber ihre dicken Bäuche bekamen.

Die Masken des Schneemannes oder der bärtigen Räuber richteten Isabell Schlicher und Rita Arnusch her. Die meiste Arbeit hatte in diesem Jahr wohl Franz-Josef Ronkartz, der nicht nur die Wahl des Stückes und die Aufsicht über alles übernahm, sondern auch das ganze Kulissenbild in wochenlanger Arbeit gestaltete. Dabei handelte es sich um große bemalte Leinwände unter anderem einer Küche, eines Waldes und des Eispalastes der Schneekönigin, die sich wie ein riesiges Märchenbuch weiterblättern ließen.

Und diese Arbeit hat sich eindeutig gelohnt: Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, und alle Kinder lauschten dem Stück trotz der Länge wie gebannt.

Nicht zuletzt wegen des großen Erfolges freuen sich die Jungschauspieler schon auf das nächste Jahr, wenn sie mit einem neuen Stück aufwarten.
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