Geilenkirchen-Teveren - Evangelische Kirchengemeinde mit „Grünen Hahn“ prämiert

Evangelische Kirchengemeinde mit „Grünen Hahn“ prämiert

Von: a.s.
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Stolz und mit Anerkennung für die viele Arbeit überreichten Richard Brand von der Landeskirche, und Klaus-Dieter Koß vom Kirchenkreis Jülich (2.,3. v.l.) das Zertifikat an die Mitgliedern der Arbeitsgruppe: Erika Zillgens, Gerhard Schulz und Manfred Rose (v.r.). Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen-Teveren. Im Rahmen einer feierlichen Messe wurde der evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen nach rund zwei Jahren Vorbereitung das Zertifikat „Der Grüne Hahn“ überreicht. Damit ist sie die erste Gemeinde in den 38 Kirchenkreisen des Rheinlandes mit dieser Auszeichnung.

Sie bestätigt, dass in den Kirchen- und Gemeindegebäuden alle Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem erfüllt werden. Das von der evangelischen Kirche im Rheinland ins Leben gerufene Zertifikat orientiert sich an den Anforderungen einer Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rats (EMAS III).

Diese Verordnung bildet den Rahmen, in dem Organisationen das Umweltmanagementsystem planen und durchführen können. Damit beteiligen sie sich am Erhalt der Umwelt und einem klimagerechten Handeln.

Bestandsaufnahme

Nachdem sich das Presbyterium im Jahr 2012 entschlossen hatte, am „Grünen Hahn“ teilzunehmen, bildete sich eine Arbeitsgruppen, die sich daran machten, alle Anforderungen zu erfüllen. Erika Zillgens, Gerhard Schulz und Manfred Rose aus Teveren listeten auf, wie und mit welchen Mitteln sowohl in, als auch um die Kirchen- und Gemeindegebäude herum gewirtschaftet wird.

CO2-Emissionen, Umweltverträglichkeiten und Verbrauchsmengen sind dabei nur einzelne Punkte in dem dicken Ordner, der sich in dieser Zeit gesammelt hat.

Die Begutachtung und Bestätigung der Anforderungen an das neu eingeführte Umweltmanagmentsystem fand bereits im Dezember statt, wurde aber nun formell bestätigt.

Überreicht wurde das Zertifikat von Richard Brand vom Landeskirchenamt. Auch Superintendent Jens Sannig war gekommen, um bei dieser Auszeichnungs-Premiere dabei zu sein. Derzeit bereiten sich weitere acht Gemeinden auf die Erstellung eines Umweltmanagementsystems und die anschließende Begutachtung vor.

Auch wenn das Umstellen einzelner Gebäude den Klimawandel nicht stoppen kann, so solle diese Teilnahme doch ein Zeichen sein: „Die Kirche kann ein Mulitplikator für die Idee von einem nachhaltigen Umweltmanagementsystem sein“, sagt Richard Brand, Referent für Umwelt, Klima und Energie bei der Landeskirche.

Das Zertifikat des „Grünen Hahnes“ gilt bis 2019, erst dann wird eine Rezertifizierung notwendig sein. In der Festmesse zur Verleihung des Zertifikats wurde nicht nur „Der Grüne Hahn“ erläutert, sondern auch die Welt als Schöpfung Gottes verdeutlicht. Im Anschluss an die Verleihung wurde auf dem Gemeindefest gesellig gefeiert.

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