Europapolitiker stellen sich den Fragen der Bürger

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Geilenkirchen. Viele Bürger stört es, dass irgendwo „im fernen Brüssel” Entscheidungen getroffen werden, die sie selbst, die Kommunen und Mitgliedsländer betreffen.

Unlängst wurde dieses Unbehagen wieder deutlich, als es um die Regelung von Finanzmärkten und die Bewältigung der Schuldenkrisen ging.

Zu den aktuellen Fragen gehört auch: Soll jetzt die EU über die Finanzhaushalte aller Mitgliedsländer entscheiden? Und generell: Werden die Bürger abgesehen von den Terminen der Europawahl überhaupt gefragt, wenn es um neue Gesetze, Verträge wie den Lissabon-Vertrag, die Zuständigkeiten zwischen nationalen Regierungen, den Bundesländern, dem Europa-Parlament und der Europäischen Kommission geht?

Sie werden gefragt: In 15 Städten finden derzeit Europa-Bürgerforen statt, um über die Situation in Europa und aktuelle Europapolitik zu diskutieren unter dem Motto „Mitreden über Europa”. Die EU möchte so die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger erkunden. Eine dieser Städte ist Geilenkirchen, wo am Samstag, 11. September, in der Zeit von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Politiker sich den Fragen der Bürger stellen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Geilenkirchen, dem Partnerschaftsverein Geilenkirchen-Quimperl und der Europa-Union Deutschland, Stadtverband Geilenkirchen, gestaltet das Bonner Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) dieses Forum.

Den Bürgerfragen stellen sich Bürgermeister Thomas Fiedler, die Europaabgeordneten Sabine Verheyen und Alexander Alvaro, der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld sowie der SPD-Unterbezirksvorsitzende Norbert Spinrath. Moderiert wird die Veranstaltung von der Europajuristin Nicole Denis Rademacher aus Bonn.

Junge Leute der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule haben Fragen vorbereitet und werden sie im Rahmen der Veranstaltung vortragen.

Aber auch alle anderen Besucher können Fragen stellen, sowohl im Plenum als auch in kleineren Runden mit den einzelnen Politikern oder auch schriftlich unter „Fragen und Wünsche an Europa”. Für junge Leute gibt es ein Europa-Quiz. Für alle gibt es zudem die Gelegenheit, sich per PC und „Europa-Atlas” sowie an einem Infostand des Europe Direct Zentrums Aachen weiter zu informieren oder auch Europa-Literatur mitzunehmen. Die Veranstaltung wird von der Europäischen Kommission gefördert.
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