Geilenkirchen - Europa-Union besucht eine „Perle des Westmünsterlandes”

Europa-Union besucht eine „Perle des Westmünsterlandes”

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Geilenkirchen. „Mensch Bocholt!” lautet das Motto der 75.000 Einwohner großen Stadt im Westmünsterland direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Und „Mensch Bocholt!” mögen sich auch die rund 40 Mitglieder des Geilenkirchener Stadtverbandes der Europa-Union Deutchland gedacht haben, als sie nach einem eintägigen Besuch der Stadt ihre Heimreise antraten.

„Das wussten wir ja nicht, was hier an Sehenswürdigkeiten und Lebensqualität vorhanden ist”, war das einmütige Urteil der Geilenkirchener Gäste, als sie den Bus zur Rückfahrt betraten.

Auf Einladung des Kreisverbandes der Europa-Union Bocholt weilte der Geilenkirchener Stadtverband unter Leitung seines Vorsitzenden Prof. Gerd Wassenberg in Bocholt, einer „Perle des Westmünsterlandes”, so Gastgeber und Kreisverbandsvorsitzender Emanuele Mascolo bei der Begrüßung seiner Gäste. Und die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt, Christel Feldhaar, ließ es sich nicht nehmen, die Geilenkirchener Europafreunde im neuen Rathaus zu empfangen und mit den wichtigen Informationen über das im Jahr 779 erstmals erwähnte Bocholt auszustatten.

So erfuhren die Geilenkirchener, dass Bocholt wirtschaftlich von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist und dass die Stadt den Wandel von der Textilindustrie und Landwirtschaft in eine moderne wirtschaftliche Struktur erfolgreich gestaltet habe. Immerhin habe Bocholt, so die stellvertretenden Bürgermeisterin, eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Nordrhein-Westfalen.

Zeuge des Textilzeitalters ist heute das weit über Bocholt hinaus bekannte „Textilmuseum”. Dieses Industriedenkmal gehört zu einem Verbund von acht Museen der nordrhein-west-fälischen Industriegeschichte, das den Alltag von Tausenden von Männern und Frauen vor 100 Jahren erleben lässt.

Neben dem Besuch des Museums standen auch die Anfang des 15. Jahrhunderts errichtete spätgotische St.-Georgs-Kirche, die Ende desselben Jahrhunderts erbaute St. Agnes-Kirche, das im Stil der niederländischen Renaissance erhaltene Historische Rathaus (1618-1624) und die Fachhochschule in Bocholt auf dem Besichtigungsprogramm.

Mit Stolz wies der Bocholter Kreisverbandsvorsitzende Mascolo auf die Verleihungen der Europa-Plakette im Jahr 1991 und der höchsten kommunalen Auszeichnung auf europäischer Ebene, des Europa-Preises, zwei Jahre später an die Stadt Bocholt hin.
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