Es klingelt in den Kassen des Einzelhandels

Von: st
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Schaufenster von leer stehenden Geschäften am Rande der Innenstadt sind der Wirtschaftsförderin ein Dorn im Auge. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Es fließt mehr Kaufkraft nach Geilenkirchen und damit mehr Geld in die Kassen der Einzelhändler: Das machte Geilenkirchens Wirtschaftsförderin Susanne Köppl im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung deutlich.

Sie gab einen Bericht zur Entwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt ab. Die Verkaufsfläche des Geilenkirchener Einzelhandels belaufe sich in der Innenstadt auf 23.400 Quadratmeter, in den Gewerbegebieten auf 16.000 und in den Streulagen auf 3200 Quadratmeter.

In der Innenstadt würden 14 Neueröffnungen neun Geschäftsaufgaben gegenüberstehen, in diesem Jahr habe es zwei Geschäftsaufgaben gegeben. 19 Ladenlokale mit einer Verkaufsfläche von 2500 Quadratmetern würden in der Innenstadt leer stehen. Bei 10,7 Prozent der Verkaufsfläche in der Innenstadt handele es sich um freie Ladenlokale, damit sei die freie Verkaufsfläche um ein Prozent gesunken.

Susanne Köppl bemängelte unansehnliche Schaufenster leer stehender Geschäfte besonders in den Randlagen. Sie sei mit dem Lokalen Teilhabekreis im Gespräch, das Projekt Kunstfenster wieder aufzugreifen. Auch appellierte sie an Hausbesitzer, ihre Fassaden zu verschönern. Mit Folien könne man die Schaufenster kostengünstig aufhübschen. Die Einzelhandelszentralität ist in Geilenkirchen innerhalb eines Jahres von 81,6 auf 84,1 gestiegen. Ein Wert von 100 bedeutet, dass die komplette Kaufkraft in der Stadt bleibt, ein Wert unter 100, dass Kaufkraft abfließt, ein Wert über 100, dass Kaufkraft zufließt.

Susanne Köppl legte auch Zahlen aus anderen Kommunen zum Vergleich vor: So ist die Einzelhandelszentralität in Übach-Palenberg von 72 auf 67 und in Heinsberg von 124,4 auf 121,2 gesunken. Baesweiler konnte diesen Wert von 56,3 auf 58 und Hückelhoven von 116,8 auf 128 steigern. Während in Geilenkirchen im Jahr 2013 jeder Bürger umgerechnet 3700 Euro ausgegeben hat, waren es im Jahr 2014 3900 Euro.

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