Erstmals ein „Abikonzert” im St. Ursula Gymnasium Geilenkirchen

Von: Markus Bienwald
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Klassisch der Auftritt, klassi
Klassisch der Auftritt, klassisch der Beginn eines wundervollen musikalischen, ersten „Abikonzertes” am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula Geilenkirchen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Premieren wohnt immer ein ganz besonderer Reiz inne. So war es auch am Donnerstagabend in der Aula des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula Geilenkirchen, wo die Gäste im vollen Saal erstmals ein „Abikonzert” erlebten.

Dort zeigten die vielen musikalisch begabten Schüler des aktuellen Abiturjahrganges, dass sie neben dem Kampf um Punkte und einen möglichst guten Abiturschnitt noch viel mehr drauf haben. Die Idee dazu hatte Elisa Peschen von der Jahrgangsstufe 13, die gemeinsam mit rund 70 Mitwirkenden an diesem Abend dieses Vorhaben erstmals umsetzten. „Ich habe das schon einmal bei einem Aachener Gymnasium gesehen”, sagte sie zur Motivation hinter diesem Schritt.

„Und da die gesamte Stufe vor dem Abi noch einmal ein großes Projekt umsetzen wollte, haben wir uns zu diesem Konzertabend entschieden”, so Peschen weiter. Die Vorbereitungen für das Event sowie Organisation, Aufbau, für den Abend an sich und alles, was drumherum so geschieht, oblag dabei den künftigen Abschlussschülern.

„Begonnen haben wir im Herbst”, ergänzt Elisa Peschen, die Proben starteten im Dezember. Was dabei herauskam, durften Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde am Donnerstag in vollen Zügen genießen. Und da war wirklich etwas für jeden Geschmack dabei. Den Auftakt zum sehr breit gestreuten musikalischen Programm machte etwas Klassisches, das in einem Streicherterzett direkt zu Beginn ein Ausrufezeichen hinter der Idee des „Abikonzertes” setzte. Dank charmanter Moderation wussten die Anwesenden trotz fehlenden Programms, was auf der Tagesordnung stand: Und das war ebenso vielfältig wie die Kleidung der Moderatoren.

Denn die Partie „Anzug gegen Straßenkleidung” fand auch auf der Bühne ihre Entsprechung. Da gab es einen eigens gebildeten Chor, der stimmgewaltig mit „Shakespeare” und „Tubthumping” für beste Laune sorgte. Da gab es die kleine Besetzung mit Gitarre und wundervoller Stimme, die beispielsweise das Stück „Use Somebody” von den „Kings of Leon” ganz neu interpretierte. Und da gab es beispielsweise auch so durchschlagende Stimmungsknaller wie das von den Lehrern Walter Brandt und Hermann-Josef Verbocket eingestreute „Am Aschermittwoch ist alles vorbei”.

Und egal, ob nun das Instrumentalstück „Rabbis e Tarantella” aus dem Film „Inglorious Basterds”, das durch Adele bekannt gewordene „Someone like you”, oder „A Thousand Miles” angestimmt wurden, die Stimmung passte. Mitsingen, mitswingen, mitklatschen oder einfach am Ende, bei der lautstarken Band, mitrocken zum Beispiel zu „Final Countdown” und „Eye of the Tiger” waren an diesem Abend in der altehrwürdigen Aula des Bischöflichen Gymnasiums zu Geilenkirchen gefragt.

Und das taten die Gäste auch, denn sie durften bei der außergewöhnlichen Premiere außergewöhnliche Leistungen eines durchaus nicht gewöhnlichen Abiturjahrgangs erleben.
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