Erster Schultag für 417 I-Dötzchen
Noch bleiben die Stühle in der ersten Klasse der Katholischen Grundschule Geilenkirchen noch unbesetzt. Am Donnerstag empfangen Rektor Dr. Paul Thomas Mohr, die Betreuerinnen Tanja Weiler und Manuela Beck sowie Lehrerin Sandra Smeetz knapp 90 I-Dötzchen an ihrer Schule. Fotos (3): Guido Jansen, imago Foto: Guido Jansen, imago
„Darüber gibt es ein nettes Bilderbuch”, sagt Dr. Paul Thomas Mohr, der Rektor der Katholischen Grundschule Geilenkirchen (KGS).
„In diesem Buch ist Ernst ein Freund, der in der Klasse neben den Kindern sitzt und genau so gespannt ist, was in der Schule passiert”, erklärt Mohr. Angst vor dem Ernst soll keine Rolle mehr spielen. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verläuft fließend. „Alle Kinder haben ihre Lehrer schon kennen gelernt. Außerdem kennen sie in ihrer neuen Klasse schon viele Mitschüler. Sei es aus dem Kindergarten oder aus der Nachbarschaft”, schildert Annette Maxheim, die Rektorin der Gemeinschaftsgrundschule Geilenkirchen (GGS).
Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Schulen. Am Donnerstag feiern sie gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Dann geht´s in die Schulen. Beide Einrichtungen empfangen ihre I-Dötzchen mit einer Feierstunde. Danach steht für alle Neulinge die erste Stunde Unterricht auf dem Programm.
Einsen schreiben
Und es gibt zum ersten Mal Hausaufgaben. Die Kinder der KGS sollen Einsen schreiben. Noch nicht als Schulnote, sondern als Buchstabe. „Am Anfang sind die Kinder sogar stolz, dass sie Hausaufgaben haben. Schließlich ist das eine Angelegenheit für Große”, so Mohr. Später werden die Hausaufgaben dann meist im Rahmen der offenen Ganztagsschule (OGS) erledigt. Bis 16 Uhr sind die Kinder in der Schule. „Das klappt sehr gut”, beschreibt Rektor Mohr die Erfahrungen mit der OGS.
Vier Mal pro Woche haben die Erstklässler vier Stunden Unterricht, einmal fünf. Anschließend gibt es Hausaufgaben-Betreuung, Mittagessen und am Nachmittag Zeit für Arbeitsgemeinschaften. Tennis, Fußball, Basteln, Musik oder einfach nur Entspannen - es sei wichtig, dass die Kinder begreifen, dass Schule nicht nur Lernen bedeutet, sondern auch Spiel und Spaß.
Apropos Kinder: Die sind in der Region besonders multikulti. Der Grund sind die Kinder der Menschen, die auf der NATO-Airbase arbeiten. Sie kommen aus Kanada, Italien, Spaniern oder der Türkei und erhalten von der NATO Deutschunterricht. „Das bringt allen Kindern etwas. So lernen sie beispielsweise, welche Feste in anderen Kulturen gefeiert werden”, sagt Dr. Paul Thomas Mohr.
Leserkommentare
„In diesem Buch ist Ernst ein Freund, der in der Klasse neben den Kindern sitzt und genau so gespannt ist, was in der Schule passiert”, erklärt Mohr. Angst vor dem Ernst soll keine Rolle mehr spielen. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verläuft fließend. „Alle Kinder haben ihre Lehrer schon kennen gelernt. Außerdem kennen sie in ihrer neuen Klasse schon viele Mitschüler. Sei es aus dem Kindergarten oder aus der Nachbarschaft”, schildert Annette Maxheim, die Rektorin der Gemeinschaftsgrundschule Geilenkirchen (GGS).
Das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Schulen. Am Donnerstag feiern sie gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Dann geht´s in die Schulen. Beide Einrichtungen empfangen ihre I-Dötzchen mit einer Feierstunde. Danach steht für alle Neulinge die erste Stunde Unterricht auf dem Programm.
Einsen schreiben
Und es gibt zum ersten Mal Hausaufgaben. Die Kinder der KGS sollen Einsen schreiben. Noch nicht als Schulnote, sondern als Buchstabe. „Am Anfang sind die Kinder sogar stolz, dass sie Hausaufgaben haben. Schließlich ist das eine Angelegenheit für Große”, so Mohr. Später werden die Hausaufgaben dann meist im Rahmen der offenen Ganztagsschule (OGS) erledigt. Bis 16 Uhr sind die Kinder in der Schule. „Das klappt sehr gut”, beschreibt Rektor Mohr die Erfahrungen mit der OGS.
Vier Mal pro Woche haben die Erstklässler vier Stunden Unterricht, einmal fünf. Anschließend gibt es Hausaufgaben-Betreuung, Mittagessen und am Nachmittag Zeit für Arbeitsgemeinschaften. Tennis, Fußball, Basteln, Musik oder einfach nur Entspannen - es sei wichtig, dass die Kinder begreifen, dass Schule nicht nur Lernen bedeutet, sondern auch Spiel und Spaß.
Apropos Kinder: Die sind in der Region besonders multikulti. Der Grund sind die Kinder der Menschen, die auf der NATO-Airbase arbeiten. Sie kommen aus Kanada, Italien, Spaniern oder der Türkei und erhalten von der NATO Deutschunterricht. „Das bringt allen Kindern etwas. So lernen sie beispielsweise, welche Feste in anderen Kulturen gefeiert werden”, sagt Dr. Paul Thomas Mohr.



