Erste Tankstelle für Elektroautos ist in Planung

Von: as
Letzte Aktualisierung:
11033866.jpg
Helmut Blauth (r.) von der EWV stellte Klimaschutzmanagerin Tina Aldinger, dem designierten Bürgermeister Georg Schmitz und Amtsinhaber Thomas Fiedler das E-Auto „mia“ vor. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Im Rahmen der Herbstkirmes veranstaltete die Stadt Geilenkirchen ihren ersten Tag der E-Mobilität. Unter der Leitung von Tina Aldinger, Klimaschutzmanagerin der Stadt, hatten sich gleich mehrere Anbieter von Elektro-Fahrzeugen auf dem Marktplatz aufgestellt, um den Besuchern einen Überblick über dieses zukunftsweisende Thema zu geben.

Insgesamt zehn Autos mit elektrischem oder Hybrid-Antrieb wurden von Mercedes Bähr, KFZ-Betrieb Himmels, Jacobs Automobile, NEW, EWV und Peugeot Rademacher präsentiert. „Dabei geht es nicht ums Verkaufen“, sagte Erich Bähr, „es geht ganz einfach darum, die Geilenkirchener Bevölkerung über E-Mobilität zu informieren“. Dies bestätigte auch Aldinger: „Die Geilenkirchener sollen merken, dass die Stadt etwas im Bereich E-Mobilität macht.“ Zwar wisse sie noch nicht, wie viele E-Autos es bisher im Stadtgebiet gibt, „aber die erste Tankstelle für diese Fahrzeuge ist schon in Planung“. Ganz nach dem Vorbild der Stadt Heinsberg, wo es schon drei Tankstellen dieser Art gibt.

Doch nicht nur über Fahrzeuge wurde an diesem Samstagnachmittag informiert. Auch die Nabu-Gruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg hatte einen Stand aufgebaut und informierte dort Jung und Alt über die Themen erneuerbare Energien aus Solar und Wind, den Klimawandel und die damit verbundenen Vorteile der E-Autos. Mit kleinen Modellen, die jedes Kind selbst basteln kann, zeigten sie wie schon kleine Solar-Einheiten selbst bei diffusem Licht den Propeller einer Flugzeuges antreiben kann.

Dass der Infotag auf fruchtbaren Boden in der Bevölkerung stieß, merkten die Aussteller an den Fragen: „Die Leute fragen schon gezielt nach dem Verbrauch, der Ladezeit und der Reichweite“, erklärte Helmut Blauth von der EWV. Bei Preisen von etwa 3,50 Euro pro 100 Kilometer punktet ein solches Fahrzeug dann schon mal schneller. Und wer sich von den Fahreigenschaften einmal selbst überzeugen wollte, konnte in jedem der ausgestellten Wagen eine Probefahrt machen.

Neben den Vierrädern gab es jedoch auch E-Zweiräder: Neben einem Fahrrad mit eingebautem Elektromotor konnte jeder Gast sich einmal im Segway-Parcours probieren. Den Anfang machte dabei Bürgermeister Thomas Fiedler und lenkte das über Körperbalance gesteuerte Zweirad um die Hindernisse.

Der Sieger des Gewinnspiels des ersten E-Mobilitätstages, bei dem ein E-Smart für ein ganzes Wochenende gewonnen werden konnte, war Reinhard Reinert aus Gillrath.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert