Elf Vereine gehen im Ü-Bad auf Punktejagd

Von: mabie
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Wie bei dieser Szene am Startblock, tummelten sich im „U-Bad”-Wasser zahlreiche Schwimmer, die beim 28. Schwimmerfünfkampf des VfR Ubach-Palenberg um Punkte stritten. Foto: Markus Bienwal

Übach-Palenberg. 1300 Starts mit 291 Aktiven aus elf Vereinen: alleine die Zahlen des zweitägigen Schwimmer-Fünfkampfes sind schon beeindruckend. Doch erst ein Besuch im Übacher „Ü-Bad” zeigte, wieviel Leistung wirklich hinter der Organisation einer solchen Mammut-Veranstaltung steckt.

Denn neben den Aktiven mussten auch viele Helfer hinter den Kulissen, die mit Organisation, Zeitnahme, Starterlisten, Infoständen und vielem mehr zu tun hatten, wirklich Großes leisten. Dennoch zeigte sich der Vorsitzende der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, Manfred Ehmig, auch von der nun 28. Auflage in Folge sehr beeindruckt.

Routinierter Ausrichter

„Wenn man einen Wettkampf zum 28. Mal in Folge ausrichtet, und in diesen vielen Jahren mehr als 9000 Aktive mit mehr als 33.000 Starts erlebt hat, gibt es sicherlich in manchen Bereichen so etwas wie Routine”, sagte Ehmig im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Aber ein gewisses Kribbeln bleibt bis zum letzten Start, bis zur Überreichung der letzten Urkunde und des letzten Pokals, ob denn nun wirklich alles funktioniert”, schloss er lächelnd.

Mit dem eingespielten Team im Rücken wurde es aber wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch das Lob der Gastvereine erfuhr. Und wenn am Ende dann der eigene Verein, wenn auch vergleichsweise knapp, ganz oben in der Mannschaftswertung steht, siegt das Wohlgefühl nicht nur im Kopf des Vorsitzenden.

Denn der VfR lag mit 606 Punkten vor dem Aachener SV 06 (594) und dem 1.FC Quadrath-Ichendorf (450).

Die weiteren Ränge belegten das Schwimm-Team Köln (346), die SG Erkelenz-Hückelhoven (291), der Jülicher Wassersport (231) vor dem Brander SV 1973 (144), dem Würselener SC (128), den Wasserfreunden Weisweiler (106), dem Stolberger SV (16) und dem SC Delphin Eschweiler, der keinen Punkt verbuchte.

Aachen stärkster Gastverein

Als stärkster Gastverein durften sich die Aachener Schwimmer noch die Siegprämie von 250 Euro mitnehmen.

Über insgesamt 22 Pokale durften sich die Jahrgangsbesten freuen, mehr als 300 Urkunden wurden von den begeisterten Aktiven eingetütet. VfR-Trainer Manfred Rothärmel, zugleich sportlicher Leiter, freute sich über die Leistung „seiner” Aktiven, die im Vielseitigkeitswettkampf mit Delphin-, Rücken-, Brust-, Kraul- und Lagenschwimmen den Gesamtsieg holten.

„Die Schwimmer der ersten Mannschaft konnten an die ausgezeichneten Leistungen der letzten Saison zum großen Teil bereits wieder anknüpfen”, so Rothärmel. Auch bei der zweiten Mannschaften zählte er „erfreuliche Bestzeiten und Ergebnisse”, und die Nachwuchsgruppen konnten an den zwei Tagen wertvolle Erfahrungen auf dem für sie noch etwas unbekannten Terrain der Schwimmwettkämpfe sammeln. „Wir stehen gerade am Beginn eines neuen Saisonabschnitts und schwimmen solche Wettkämpfe aus den vollen Training heraus”, schloss der Trainer seine Ausführungen.

Alle 65 Aktiven der Gastgeber trugen zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Der VfR stellte zudem mit Steffen Rothärmel (Jahrgang 1997), Madita Cremer (Jahrgang 2002), Celine Maass (Jahrgang 1993) und Jens Böven (Jahrgang 1990) vier Jahrgangsbeste. Jens Böven sicherte sich zudem mit 0:56,20 Minuten über 100 Meter Freistil bei den Herren die beste Einzelleistung der Veranstaltung. Die beste Einzelleistung bei den Frauen lieferte Nina Falck (Jahrgang 1994) vom Aachener SV 06 mit einer Zeit von 1:01,64 Minuten über 100 Meter Freistil.
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