Einsatz für Ringelnatter, Fledermaus und Biber

Von: Markus Bienwald
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Beim Neujahrsempfang der Nabu-Gruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg freuten sich die Mitglieder um Sprecher Hubert Schippers (6.v.l.) über zahlreiche Aktivitäten im Sinne des Naturschutzes.

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Die Schönheit der Natur zu erleben, ist nur eine Seite der Mitgliedschaft in der Nabu-Gruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Sie zu erhalten, ist eine Verpflichtung für die Mitglieder, die sich freiwillig in ihrer freien Zeit dazu verpflichtet haben, etwas für die heimische Umwelt zu tun.

Wie das aussehen kann, zeigte Sprecher Hubert Schippers beim Neujahrsempfang der Gruppe am Freitagabend in den Räumen des Mehrgenerationenhauses am Palenberger Bahnhof. Neben der Begrüßung von Ehrengästen wie Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz und seinem Übach-Palenberger Amtskollegen Wolfgang Jungnitsch gab es beim gemütlichen Beisammensein genügend Möglichkeiten, sich über die Projekte und Aktivitäten des Naturschutzbundes in unserer Region zu unterhalten.

Ein paar strahlende Höhepunkte zeigte dabei die mit vielen tollen Fotos gespickte Präsentation von Hubert Schippers. So entwickelte sich beispielsweise das erstmalig gemeinsam mit dem Städtischen Jugendzentrum angebotene „Apfelfest“ zu einem echten Renner für Teilnehmer und Publikum. „Das war sehr erfolgreich, so haben die Kinder beispielsweise in kürzester Zeit mehr als zwei Zentner Äpfel als Streuobst gesammelt“, sagte Schippers freudestrahlend.

Freude, aber auch viel Arbeit

Viel Freude, aber auch viel Arbeit steckt im zweiten Projekt, der Streuobstwiese in der Ortslage Stegh, die in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Übach-Palenberg auf die Nabu-Gruppe übertragen wurde. „Dazu haben wir im Mai einen neuen Faulhaufen für Ringelnattern angelegt und im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit Fledermauskästen gebaut und vor Ort installiert“, so Schippers weiter.

Ob es in diesem Jahr ein zweites Apfelfest geben wird, ist noch nicht geklärt. Hier stehen nach Auskunft des Nabu die Gespräche mit dem Jugendzentrum noch aus. Klar ist aber, dass für die Ringelnatter ein zweiter Faulhaufen angelegt werden soll, damit sie in ihrer natürlichen Umgebung heimisch bleiben kann.

Zum Erhalt der Natur in Geilenkirchen und Übach-Palenberg sind verschiedene Arbeitseinsätze geplant, die dem Arten- und Biotopschutz dienen sollen. Zusätzliches Augenmerk bekommen die Teverener Heide, die Natur um Kogenbroich, die vorhandenen Streuobstwiesen und Kartierungsmaßnahmen im Naturgebiet Marienberg, wo Flora und Fauna aufgezeichnet werden sollen.

Zuletzt setzt Schippers noch auf den Winter, denn bei Schneefall sind die Spuren der Biber-Population in den Naturräumen besser nachzuvollziehen. „Wir haben ein großes Gebiet zu betreuen“, sagte er am Ende, schließlich handelt es sich sowohl bei Geilenkirchen, als auch bei Übach-Palenberg um Flächengemeinden, bei denen eine gute Zusammenarbeit mit den Kommunen wichtig ist.

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