Einkehrtag in Gillrath: Soziale Verantwortung

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Bezirkspräses Winfried Müller (v.l.), stellvertretender Bezirksbundesmeister Hubert Wapelhorst, Diözesanbundesmeister Josef Mohr und Bezirksbundesmeister Josef Kouchen als Veranstalter.

Geilenkirchen-Gillrath. Die Schützen aus dem Bezirk Geilenkirchen haben sich zu ihrem traditionellen Einkehrtag getroffen. Bezirkspräses Winfried Müller begrüßte die Teilnehmer zum Eröffnungsgottesdienst in der katholischen Kirche St. Mariä Namen Gillrath. Pastor Müller hatte den Gottesdienst unter das Thema „Advent – Zeit – Rhythmus des Lebens“ gestellt.

Mit eindringlichen Worten verdeutlichte er den anwesenden Schützen, dass sich das Leben äußerlich betrachtet zwar beschleunige, aber gerade die Schützen innerhalb eines Gemeinwesens der ruhende Pol sind und als verlässliche Partner anzusehen sind.

Nach der Messe trafen sich die Schützen im Haus Vossen zum Frühstück und zum Vortrag. Bezirksbundesmeister Josef Kouchen hatte mit Josef Mohr, dem Diözesanbundesmeister, einen hochkarätigen Referenten gewinnen können. Über die Begriffe „Einkehren – Innehalten – Hineinhorchen“ kam der Vortrag zu der Schlüsselfrage, inwiefern Schützen in heutiger Zeit noch sinnvoll, aktuell und notwendig sind.

Über das Bundes-Motto „Für Glaube, Sitte und Heimat“ arbeitete der Referent heraus, welche Aufgaben von den Schützen in der Gesellschaft zu erwarten sind, zeigte aber auch auf, was das Schützenwesen selbst aktiv gestalten kann.

Mohr verwies auf die Empfehlungen der evangelischen und der katholischen Kirche, die die Verdrossenheit breiter Gesellschaftsschichten anprangern, die Schützen jedoch stets erwähnen, eben weil diese trotz vieler Hindernisse ihren Beitrag zum Allgemeinwohl leisten.

Er ging in seinen Ausführungen auch darauf ein, dass er sich wünsche, dass Schützen noch mehr Engagement zeigen, und unterstrich seinen Wunsch im Besonderen auf den Umgang mit Flüchtlingen bezogen. Als Bundesmeister zeigte er aber auch auf, dass Schützen-Sein eben auch bedeute, die Farben der jeweiligen Heimatgemeinde und damit der eigenen Bruderschaft zu vertreten.

Mit Hinweis auf die geplanten Großevents, den Bundesköniginnentag in Düren Ende Mai und das Bundesfest in Heinsberg im September 2017, beendete Mohr seine Ausführungen.

Zum Schluss verabschiedete Kouchen den Referenten mit einem kleinen Präsent, bedankte sich bei den Zuhörern und dankte den Gastgebern, der St. Blasius Schützenbruderschaft Gillrath und den vielen Helfern für die Ausrichtung des Einkehrtages 2016.

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