Einen Baum pflanzen als Dank fürs Gedenken

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Der Gemeinde etwas zurückgeben: Eddy Falkenstein will vor dem Rathaus eine Tibetanische Zierkirsche pflanzen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Eddy Falkenstein, der einzige Überlebende der jüdischen Familie Falkenstein aus der Bruchstraße in Gangelt, wird am Mittwoch, 9. November, um 10.30 Uhr vor dem Rathaus in Gangelt eine Tibetanische Zierkirsche pflanzen.

Eddy und seine Frau Hetty Falkenstein waren so beeindruckt von der „Stunde des Gedenkens“ und der Verlegung der ersten 14 Stolpersteine in Gangelt am 14. und 16. Februar, dass sie das Gefühl hatten, sie müssten der Gemeinde etwas zurückgeben.
 

Beiträge von Schülern

Diese Idee reifte zu dem Wunsch, einen Baum zu stiften und ihn vor dem Rathaus in Gangelt zu pflanzen. Bürgermeister Bernhard Tholen wird die Zeremonie mit einleitenden Worten eröffnen. Im Anschluss wird Eddy Falkenstein seine Idee und Beweggründe erläutern. Darüber hinaus werden Lehrer und Schüler der Gangelter Schulen thematisch passende Beiträge vorbereiten.

Am selben Tag wird Eddy Falkenstein um 17 Uhr bei der Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof das Kaddish sprechen.

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