Geilenkirchen-Waurichen - Eine wahre Idylle hinter Nachbars Hecken

Eine wahre Idylle hinter Nachbars Hecken

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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In Waurichen haben sich Anwohner prachtvolle Innenhöfe - wie hier bei Familie Sausen - als Platz zum Verweilen angelegt. Den Eindruck genoss auch die Jury mit Brigitte Mols, Kurt Nigl, Christian Dortants und Peter Sentis. Dabei auch Hans Ohler und Jörg Brätsch von der IGDW. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Waurichen. Gehegte und gepflegte Ortsein- und ausgänge - das kennt man. Für einladende Pforten sorgen unter Obacht der Politik die Verwaltungen der Kommunen. Mehr oder weniger Erfolg ist ihnen darin beschieden.

Aber wie sieht es hinter den Hecken aus? Was sieht der Tourist, wenn er Durchgangsstraßen und Auto verlassen hat?

Die Interessengemeinschaft Dorferneuerung Waurichen (IGDW) hatte im Vorfeld des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft” eine Aktion „Schönster Vorgarten, Innenhof, Blumenschmuck” ausgerufen. Als neutrale Juroren konnte die IG mit Brigitte Mols, Diplom-Ingenieurin für Landespflege bei der Unteren Landschaftsbehörde Heinsberg, sowie den Garten- und Landschaftsgestaltern Christian Dortants, Peter Sentis und Kurt Nigl eine exklusive Riege von Fachleuten gewinnen.

17 Stationen, in drei Kategorien eingeteilt, standen auf dem Begehungsprogramm der Jury. Die IGDW hatte sich einen Kriterienkatalog zusammengestellt. So waren bei der Bewertung der Innenhöfe beispielsweise der Gesamteindruck, die gestalterische Qualität, die Auswahl der Pflanzen und weitere Besonderheiten maßgebend für die Verteilung der zu vergebenden Punkte.

Für Organisator Hans Ohler ist die „Aktion Vorgärten” Herausforderung und Motivation zugleich, denn: „Hier in Waurichen gibt es so viele tolle Innenhöfe, die bisher ein verstecktes Dasein fristeten.” Viele Haus- und Hofbesitzer hätten sich spontan bereiterklärt, ihre Innenhöfe vorzustellen.

Hans Ohler sieht die Aktion auch als Bestandsaufnahme: „Auf diese Weise erfahren die Menschen in Waurichen neben einer Wertschätzung auch wie toll ihr Dorf ist.” Der IGDW-Vorsitzende geht noch weiter: „Vielleicht gibt es bei uns einmal einen Tag der Innenhöfe.”

Die Jury und begleitenden Mitglieder der IGDW bekamen bei der - kurzzeitig von einem Regenschauer unterbrochenen - Begehung einiges zu sehen, und dies bedarf nun der eingehenden Nachbetrachtung und Bewertung.
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