Ein Zeichen der Verbundenheit

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Geilenkirchen. Bei einem Besuch in der Selfkantkaserne erkundigten sich Mitglieder der Geilenkirchener CDU und des Kreisverbandes der Jungen Union Heinsberg über die Arbeit des Zentrums für Verifikationsaufgaben und schlossen sich damit auch der Initiative zum Tag der Solidarität mit der Bundeswehr an.

Der Gedenktag, der im vergangenen Jahr erstmals bundesweit von den jungen Christdemokraten veranstaltet wurde, soll den in der Bundeswehr dienenden Soldaten die angemessene Anerkennung zollen. Schließlich riskieren sie bei „ihrer Arbeit Leib und Leben, um ihr Vaterland zu verteidigen und Frieden zu wahren“, so der Bundesvorsitzende Philip Mißfelder MdB.

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Junge Union Deutschlands erstmals bundesweit Aktionen am 12. November, jenem Datum an dem 1955 die ersten 101 Freiwilligen der Bundeswehr vereidigt wurden. Die Junge Union möchte mit ihrer Initiative auch ein Zeichen für ihre Verbundenheit mit dem Verteidigungsauftrag der Bundeswehr setzen. Sie bezieht jedoch nicht als einzige Position mit ihrer Forderung zur Einrichtung eines Tages der Solidarität. Verteidigungsminister Dr. Thomas De Maizière MdB fordert ebenfalls einen Veteranentag zum Gedenken an ehemalige aktive Soldaten.

Im Vordergrund der lokalen Beteiligung an der landesweiten Aktion stand die Arbeit des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr in Geilenkirchen-Niederheid.

Dort wurden die Christdemokraten vom Chef des Stabes und stellvertretenden Kommandeur des Zentrums, Oberst i.G. Jürgen Buchholz, und dem Dezernatsleiter I, Oberstleutnant i.G. Olaf Gründer, empfangen. Letzterer informierte die Besucher in einem ausführlichen Vortrag über Grundzüge der Rüstungskontrolle und die Arbeit der in Niederheid ansässigen Einheit. Hierbei erhielten die Kommunalpolitiker nicht nur Einsicht in den Aufbau und die Organisation des Zentrums, sondern erfuhren darüber hinaus, welche Abkommen als Grundlage für die Arbeit der deutschen Kontrolleure dienen. Weiterhin wurde über die Arbeitsweisen der Inspektionsteams und das Engagement anderer Staaten im Bereich der Rüstungskontrolle informiert.

Hierbei wurde den Besuchern die Rolle des Zentrums im internationalen Sicherheitskonstrukt vermittelt. Daraus ergab sich auch unmittelbar im Anschluss an den Vortrag eine interessante Debatte über globale Sicherheitspolitik, bei der die beiden Stabsoffiziere durch die Vermittlung von militärischen Hintergründen den Gästen oftmals neue Sichtweisen aufzeichneten und somit viele Zusammenhänge schildern konnten. Während sich die Gastgeber über das rege Interesse an ihrem Auftrag freuten, empfanden die Besucher aus den Reihen der CDU und JU den Austausch mit den Soldaten als äußerst informativ.

Das Treffen der Vertreter aus Armee und Politik unterstrich wieder die gute zivilmilitärische Beziehung in der Garnisonsstadt Geilenkirchen.

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