Ein Spielparadies auch bei Schnee und Kälte

Von: hama
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„Dürfen wir raus?” Uber diese Frage der Kinder freuen sich immer wieder Annika Schiller und das Regenbogenteam. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Schierwaldenrath. Auch Kälte, Schnee und Matsch können die Kinder des Kindergartens „Regenbogen” in Schierwaldenrath nicht davon abhalten, die warmen Gruppenräume zumindest für eine gewisse Zeit zu verlassen und - dick und warm eingepackt - auf dem neuen Spielplatz einige Zeit zu verbringen.

Der neue Spielbereich ist aber auch zu verlockend. Zwei Spielhäuschen, einer Vogelnestschaukel und ein neues, großes Weidenhäuschen findet man. In einem weiteren kleinen Haus findet man zusätzlich einen Kletterstamm als Einstieg, und raus geht es über eine Rutsche. Die große Rutsche wurde durch Steinblöcke und Gabionen neu befestigt und verschönert. Alle anderen Spielgeräte wurden ausschließlich aus einheimischen Hölzern gebaut.

Die Vogelnestschaukel wird von großen, stabilen Holzstämmen gehalten und bietet durch die darunter liegenden Kieselsteine Fallschutz für die „Kleinen”. Dieser Spielplatzbereich ist speziell auf die so genannten U-3-Kinder zugeschnitten. Davon gibt es in Schierwaldenrath acht. Insgesamt findet man unter dem Regenbogendach 72 Kinder, die sich auf drei Gruppen aufteilen und von 13 Erzieherinnen betreut werden.

Annika Schüller, die stellvertretende Leiterin des Kindergartens, berichtet, dass nun bald auch für die „Größeren” der Spielbereich neu gestaltet und erweitert wird. So wird der beliebte Bauwagen erneuert, der Sandkasten vergrößert und das Lieblingsspielzeug von allen, die Wasserpumpe vergrößert. Der Kindergarten Schierwaldenrath setzt mit dieser Anlage neue Maßstäbe im therapeutisch-pädagogischen Bereich. Denn für die Gestaltung und die Auswahl der neuen Spielgeräte hatte man sich Rat bei den beiden Spielbaumeistern Matthias Sauer und Tom Collet geholt. Mit Hilfe tatkräftiger Eltern, Kindern, Garten- und Landschaftsbauern und den Erzieherinnen wurden die Ideen des Elternvereins umgesetzt.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings für die Verantwortlichen: Am allerbesten hat den Regenbogen-Kindern die Zeit mit der Großbaustelle gefallen.
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