Geilenkirchen-Hatterath - Ein romantischer Prinz lässt seine Jecken nicht im Regen stehen

Ein romantischer Prinz lässt seine Jecken nicht im Regen stehen

Von: mabie
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Dreimol Prinz zu sin, das schaffte beim Hatterather Karnevalsverein (HKV) nun Peter I., der mit seiner Marianne I. (Krückels) im Beisein der Vorsitzenden Gertrud Beckers (r.) zum Prinzenpaar gekürt wurde. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen-Hatterath. Eigentlich war ja alles ganz anders geplant zur fünften Jahreszeit im Geilenkirchener Stadtteil Hatterath. „Ursprünglich wollten wir mit einem Damen-Dreigestirn die Session feiern“, so Peter Hellebrandt, Präsident des Hatterather Karnevalsvereins (HKV) „De Schanzeremmele“.

Doch zwei der drei Damen fielen recht kurzfristig aus, und da war guter Rat teuer.

So schnell wie die Anfrage kam, so schnell standen aber auch Peter und Marianne Krückels bereit, um als Prinzenpaar die 1967 gegründete Karnevalsgesellschaft (KG) anzuführen. Am Samstag durfte dann im Beisein von „Schanzeremmele“-Vorsitzender Gertrud Beckers das Paar zum Prinzenpaar Peter I. und Marianne I. gekürt werden. „Du warst immer meine Königin, dann werde ich nun Dein Prinz sein“, sagte der romantisch aufgelegte Prinz zu seiner Prinzessin, und der Jubel der Gäste in der gut gefüllten Festhalle Kohnen im Herzen Hatteraths war groß.

1984 Stadtprinz

Übrigens ist Peter I. damit ein besonders fleißiger Vertreter des rheinischen Brauchtums Karneval, denn bereits 1980 und 1984 war er als Prinz unterwegs, 1984 sogar als Stadtprinz. Grund genug also, für die anderen KGs aus dem Stadtgebiet bei der letzten offiziellen Karnevalssitzung und Proklamation vor der Weihnachtspause einmal so richtig Gas zu geben. Was dabei half, war nicht nur der Besuch des Geilenkirchener Karnevalsvereins (GKV) mit dem frisch gekürten Stadtprinzenpaar Julian I. (Krückel) und Saskia I. (Hurtmann). Auch Orden von den befreundeten KGs und das gemeinsame Singen brachten die Karnevalisten bei dieser sehr stimmungsvollen Veranstaltung eng zusammen. So hatte HKV-Präsident Peter Hellebrandt die Vereinsvertreter gleich zu Beginn darauf eingestimmt, dass mindestens drei von jeder KG später zum Singen auf die Bühne kommen sollten.

Gut aufgelegte Tänzerinnen

Gerade dieser Programmpunkt wurde zum Volltreffer, dazu kamen noch die Liedbeiträge des neuen HKV-Prinzenpaares, das es laut Liedtext „Wunderbar“ fand, Prinzenkette und das HKV-eigene Zepter, den „Schanzeremmel“, zu schwingen. Damit alle etwas zu feiern hatten, brachte das Hatterather Eigengewächs Herbert Heinrichs mit Stimmungshits die Gäste in Schwung.

Derart gut aufgelegt waren aber auch die Tänzerinnen am Abend, die von der KG „Stöher Sankhase“ aus Stahe-Niederbusch kamen, und ihrem Namen „Temptation“ alle Ehre machten. Dem standen auch die HKV-eigenen Mädels in nichts nach, so sorgten die Tanzmariechen Selina Funken und Laura Beemelmanns schon am Anfang des bunten Programms für beste Stimmung in der „Halle Kohnen“ .

Tanzmäuse auf der Bühne

Zufrieden blickten die Trainerinnen Daniela und Stephanie Frohn auch auf die von ihnen ebenfalls trainierten „Tanzmäuse“, die im Bibi-Blocksberg-Stil und in der Besetzung Paulina Hausmann, Alena Hausmann, Lydia Winters, Hannah Thiel, Mira Draft, Chiara Urso, Raffaela di Sarno, Miriam Biga, Tindra Wulf, Denise Nowak auch für ihre leider an diesem gelungenen Abend erkrankte Tanzkameradin Anna Jansen die Bühne rockten. Das HKV-Motto „Hattere im Hätze, De Schanzeremmele im Bloot, zusamme fiere, dat dät os jood“ wurde so perfekt umgesetzt.

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