Ein Projekt, von dem auch die Stadt profitiert

Von: Georg Schmitz
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Kunstschaffende unter sich. Be
Kunstschaffende unter sich. Bei der Mitgliederversammlung des kürzlich gegründeten Vereins „GK Kulturgut!” wurde darüber diskutiert, wie die Kulturlandschaft in Geilenkirchen bereichert werden kann. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Künstler und Kunstinteressierte waren bei der Mitgliederversammlung des kürzlich neu gegründeten Vereins „GK Kulturgut!” im Haus Basten unter sich.

Der 2. Vorsitzende Christoph Grundmann konnte vermelden, dass der Verein mittlerweile als gemeinnützig eingetragen ist und aktuell über 40 Mitglieder verfügt. Eine Info-Broschüre von „Kulturgut” sei in Arbeit, und kürzlich habe man Angebote für die Erstellung einer Internetseite eingeholt. Die Schwerpunkte des Vereins erstrecken sich derzeit auf Kunst, Musik, Literatur und Theater. Das Spektrum sei aber sicherlich erweiterbar. Zwischenzeitlich habe sich der Verein Gedanken über zukünftige Projekte gemacht.

Angedacht seien zum Beispiel klassische Konzerte in Gutshöfen, deren einzigartiges Ambiente sich bestens für solche Veranstaltungen eigne. Unter dem Titel „Grenzen überschreiten” bereite die Vorsitzende Henriette Echghi-Ghamsari eine Gemeinschaftsausstellung mit lokalen Künstlern vor. Eine Aktion mit dem Titel „Religion im Dialog” als Projekt zur „Begegnung der Religionen und Kulturen in Geilenkirchen” liegt Freydoun Echghi-Ghamsari am Herzen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken” gefördert. Bildhauer Walter Verwoert denkt an die Einrichtung eines Kunst-/Kulturpfads nach dem Motto „Kunst im Öffentlichen Raum - die Stadt als Ort der Kunst”. Verwoert verwies auf die baulichen Veränderungen in der Stadt, an die die Kunst Anteil nehmen könne - spielerisch, eventuell als Happening. „Lernen und Genießen im Alter - Musik für Senioren” hat sich Richard Wagemann auf die Fahne geschrieben.

Der vielseitige Musikfachmann hat ein „Seniorenprogramm Musik” entwickelt und möchte dies seiner Zielgruppe vermitteln. „Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten und langen Lebens”, lautet die Devise von Wagemann. Mit den 60er Jahren will sich Harald Schollmeyer auseinandersetzen, wohlwissend, dass sich diese „Goldenen Jahre” positiv ins Gedächtnis vieler Menschen eingebrannt haben.

Noch viele einzelne Gruppen werden ihre Ideen und Interessen unter dem Dach von „GK Kulturgut” einbringen. Kulturamtsleiter Gort Houben machte darauf aufmerksam, dass der Verein „Kulturgut” ein wichtiges Gremium in der Kulturarbeit sei, das Projekte beschließen und auf den Weg bringen kann. Houben weiter: „Bürger und Vereine können auch im Rahmen des Bundesprogramms Projekte beantragen und Vorschläge einbringen.”

Der Kulturverein übernehme in diesem Jahr auch die drei Veranstaltungen des Grenzlandtheaters. Während der Verein die Veranstaltungen eigenverantwortlich abwickele, werde er mit einem finanziellen Betrag von der Stadt unterstützt.

Aufgrund des minimalen Budgets seien anfangs sicherlich keine großen Sprünge möglich, war sich 2. Vorsitzender Christoph Grundmann im Klaren. Gort Houben war sicher, dass sich für beide Beteiligten eine „winwin”-Situation ergebe. Aufgrund der ehrenamtlichen Arbeit des Kulturvereins spare die Stadt Bares durch weniger Personaleinsatz. „GK Kulturgut” wiederum nehme Geld bei den Veranstaltungen ein.

Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung fachsimpelten die Beteiligten noch einige Zeit darüber, wie die Kulturlandschaft in Geilenkirchen bereichert werden kann.
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