Ein nahezu perfekter Tag beim 36. Birgdener Volleyballturnier

Von: Markus Bienwald
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Spannende Spielszenen und ein hervorragendes Gemeinschaftsgefühl prägten das Turnier im Herzen von Birgden. Tolleres Frühlingswetter hätten die Veranstalter sich nicht wünschen können. Foto: Markus Bienwald
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Spannende Spielszenen und ein hervorragendes Gemeinschaftsgefühl prägten das Turnier im Herzen von Birgden. Tolleres Frühlingswetter hätten die Veranstalter sich nicht wünschen können. Foto: Markus Bienwald
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Spannende Spielszenen und ein hervorragendes Gemeinschaftsgefühl prägten das Turnier im Herzen von Birgden. Tolleres Frühlingswetter hätten die Veranstalter sich nicht wünschen können. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Zwei Dinge sind beim Volleyballturnier in Birgden von vornherein klar: Erstens sind die Roten immer die Stärksten, und zweitens darf eine möglichst jecke Teambezeichnung nicht fehlen. Ersteres bezog sich auf die zugeteilten Spielgruppen im grundsätzlich als Mixed angelegten Turnier.

Denn die unter „Mixed Rot“ startenden Teams wurden von der Turnierleitung um Heinz-Willi Jansen vom Veranstalter TuS Birgden als spielstärker eingestuft und durften so untereinander die Besten ausspielen.

Wetterbedingte Verlegung

Das heißt aber sicherlich nicht, dass die in „Mixed Blau“ eingeteilten Teams schlecht waren, zumindest vom äußeren Anschein her blockten und prügelten sie die Bälle mindestens genauso gut wie die Roten über die hohen Ballnetze. Die äußeren Bedingungen waren es übrigens, die bei der am Samstag ausgespielten, inzwischen 36. Auflage des wohl als legendär zu bezeichnenden Turniers für ein dieses Mal kleineres Starterfeld sorgten.

„Ursprünglich waren es mal 30 Mannschaften“, so Jansen, „doch wegen der wetterbedingten Verlegung auf dieses Wochenende ist uns die Hälfte der Teams weggefallen.“ An den äußeren Bedingungen zu mäkeln, das stand beim Wiederholungstermin übrigens ganz und gar nicht auf dem Plan. Ganz im Gegenteil: Die Teams durften sich die Beachvolleyballausrüstung zurechtlegen, statt in Vollmontur wie in manchem Jahr zuvor zu spielen.

Da nur rund die Hälfte der zum eigentlich geplanten Termin gemeldeten Teams anwesend war, hatte das natürlich auch Auswirkungen auf die Turniergröße. Der weitläufige zentrale Birgdener Platz, der Große Pley, schien fast überdimensioniert für die vier Spielfelder, auf denen sich die Aktiven immer nebeneinander nach Herzenslust austobten. Viel Pause machten sie dabei nicht, „denn wir halten unsere Zeitpläne eigentlich immer sehr strikt ein“, erklärte Jansen vor dem ersten Anpfiff.

Dem folgten noch viele weitere, denn nach jedem Punkt waren die Schiedsrichter gefragt, um ihre akustischen Zeichen zu senden. Den Anwohnern gefiel das Spektakel, sie mischten sich in die eigens aufgebaute kleine Zeltstadt, deren Belegschaft mit Rundum-Versorgung Leib und Gaumen verwöhnte und auch die wegen der sommerlichen Temperaturen schon etwas früher aufgebrauchten Vorräte der Aktiven gerne nachfüllen half. Entspannte Musik aus den Lautsprecherboxen, Picknick-Atmosphäre und jede Menge Chancen, sich einen Sonnenbrand zu holen, machten den warmen Sommertag im Mai in Birgden perfekt.

Fast zumindest, denn am Ende des langen Turniertages, der gerne schon nach dem Startschuss am Mittag mit dem ein oder anderen Bier begossen wurde, ließ sich natürlich nur mit dem richtigen Endergebnis für das Team so richtig schön feiern. Und hier kamen dann auch die jecken Mannschaftsnamen zum Tragen, die den augenzwinkernden Spaß am vielleicht nicht immer bierernst genommenen Sport nochmals verdeutlichten.

Urkunde und Pokal

Bei den „Blauen“ durften am Ende die tatsächlich mit „Feld B bitte abbauen“ benannten Volleyballer den Sieg, die Urkunde und den Pokal aus den Händen von Gangelts Ehrenbürgermeister und Birgdens „Heinz Dampf“ in allen Gassen, Heinrich Aretz, empfangen. Dahinter reihten sich „Ay Yildizspor“ Hückelhoven, „Black Panda“ Geilenkirchen, JVSV Heinsberg, die „Henkinators“ Birgden, das Team „Sparkasse/Bäänge Strööper“, der „Megamix“ aus Echt/NL und „Eins zwei Pley Dorfbühne Birgden“ ein.

Bei den „Roten“ siegte der VTC Abdissenbosch/NL, vor „Smash“ Heerlen/NL, den „Mixed Ducks“ Kelz, der Mannschaft „Prost, der klügere kippt nach“ Geilenkirchen, den „Fliegenden Baronen“ aus Birgden und den „Flashmops“ Ratheim.

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