Ein Helfer auf vier Pfoten in der Kita Triangel

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Die Hunde haben großen Spaß an der Arbeit. Leckerchen und viele Streicheleinheiten tun ihr Übriges dazu.

Geilenkirchen. Emma heißt die junge Kollegin, die an drei Tagen in der Woche die Logopädin Lisa Koof bei der Therapie mit den Kindern unterstützt. Emma ist eine junge Labrador-Hündin mit treuen Augen, die nicht nur die Herzen der Kinder, sondern auch der Eltern im Sturm erobert und mittlerweile schon fest zum Leben in der Ragesstätte gehört.

Seit März 2012 besteht eine Kooperation zwischen der Kita der Lebenshilfe Heinsberg und dem Verein „Tiere als therapeutische Begleiter“, der tiergestützte Projektarbeiten an Förderschulen und sozialen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche anbietet.

So durften im vergangenen Jahr Kinder der Triangel über einen Zeitraum von sieben Wochen gemeinsam mit vier Therapiehunden einen „Hundeführerschein“ erwerben. Hierbei wurde neben dem richtigen Umgang mit dem Hund auch viel zur Geschichte des Hundes sowie Wissen zur Pflege dieser Tiere vermittelt.

Zahlreiche praktische Übungen mit den Therapiehunden gaben den Kindern Sicherheit im Umgang mit dem Hund und stärkten ihr Selbstvertrauen. Zum Abschluss erhielten die Kinder die Möglichkeit, bei einer Prüfung ihr Wissen unter Beweis zu stellen und eine Urkunde zu bekommen. Alle bestanden mit Bravour.

Emma, der Kitatherapiehund, hat ihren Arbeitsplatz im Logopädiezimmer. Dort hat sie sich schon häuslich eingerichtet und wird dort von den Kitakindern zur Unterstützung der Sprachförderung besucht. Durch ihre Anwesenheit steigert Emma die Motivation der Kinder enorm.

Oft wird Lisa Koof, bei der die Hundedame lebt, auf dem Gang angesprochen: „Wann darf ich endlich wieder mit Emma spielen?“ Dadurch, dass Emma mit in die logopädische Therapie einbezogen wird, können sich viele Kinder wesentlich besser konzen­trieren. Zudem sind die Kinder während der Übungen entspannter und nehmen ihre Beeinträchtigungen kaum wahr, so dass sie sich weniger unter Druck setzen.

Durch den Kontakt mit dem Hund erfährt das Kind neue Impulse und zeigt eine enorme Bereitschaft sich mit der Umwelt und sich selber auseinanderzusetzen. Dabei spielt eine besonders große Rolle die eindeutigen Signale des Hundes, welche die Kommunikation zwischen Kind und Tier vereinfachen.

Der Hund wirkt durch seinen Anblick, den Körperkontakt, die Kommunikation und die Interaktion fördernd auf das Kind. Dieses Phänomen, betonen die Fachkräfte, ist der Schlüssel für den Erfolg eines tiergestützten therapeutischen Einsatzes.

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