Ein Haushaltssicherungskonzept ist vorerst nicht erforderlich

Von: st
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Geilenkirchen. „Die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes wird voraussichtlich nicht erforderlich sein.” Dies erklärte Geilenkirchens Bürgermeister Andreas Borghorst, als er im Haupt- und Finanzausschuss den Haushaltsentwurf einbrachte.

Mehr als zwölf Millionen Euro haben er und Kämmerer Heinz Gemünd für das laufende Jahr an Investitionen eingeplant, allein für die Erweiterung und energetische Optimierung der städtischen Schulgebäude sind Investitionen in Höhe von 3,7 Millionen Euro eingeplant.

Der Neubau eines Kindergartens in Bauchem sowie die Erweiterung der Kindergärten in Immendorf und Tripsrath schlagen mit 1230000 Euro zu Buche. 1,5 Millionen Euro wurden für die Umgestaltung des Stadtkerns eingerechnet, für die Erschließung neuer Baugebiete und Straßenerneuerungen wurden 1,8 Millionen Euro eingeplant.

Über 800.000 Euro werden in diesem Jahr Kanalerneuerungen und Kanalsanierungen kosten. Der Grunderwerb für verschiedene städtische Maßnahmen kostet 870.000 Euro, der Erwerb und die Sanierung des Bahnhofgebäudes 850.000 Euro. Für diese Maßnahmen braucht die Stadt Kredite in Höhe von 9,2 Millionen Euro. Berücksichtigt man die eingeplante Tilgung in Höhe von 1.280.000 Euro, verbleibt eine Netto-Neuverschuldung von 7.937.900.

„Der Schuldenstand der Stadt zum 31. Dezember 2008 beträgt rund 18,5 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 650 Euro entspricht. Der Landesdurchschnitt der Verschuldung betrug zum 31. Dezember 2007 je Einwohner 1075 Euro in der Größenklasse 25000 bis 60000 Einwohner”, erklärte Borghorst, der die wesentlichsten Ausgaben und Einnahmen beleuchtete: 11.566.000 Euro wurden für die Kreisumlage eingeplant, 550000 Euro mehr als 2008. Die Personalausgaben wurden mit 11142850 eingerechnet, eine Steigerung von 4,87 Prozent. Zinsen und Tilgungen der Kredite belaufen sich im laufenden Jahr auf 2.321.000 Euro.

717.000 Euro Mehreinnahmen erwartet Geilenkirchen bei den Gemeindeanteilen an der Einkommensteuer. Die Schlüsselzuweisungen werden um rund 840000 Euro reduziert. Von den Versorgungsträgern „West” und „EWV” erwartet Borghorst Konzessionsabgaben und Gewinnanteile in Höhe von 2,1 Millionen Euro, für den Bereich Gebührenhaushalte und Gebühreneinnahmen sind es rund neun Millionen Euro.
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