Ein halbes Jahrhundert: Seniorenverein Übach feiert Jubiläum

Von: mabie
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Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (r.) gehörte neben Vorsitzendem Guido Bey (2.v.r.) und den Vorstandsmitgliedern zu den Gratulanten anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Seniorenvereins Übach. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Der „Blaue Salon“ des Stadthotel Werden bot das perfekte Ambiente für eine gelungene Jubiläumsfeier des Seniorenvereins. So ging der als „Invalidenverein Übach“ gegründete Verein ging nur ein Jahr nach der letzten Förderung der Gewerkschaft Carolus Magnus an den Start und hat im halben Jahrhundert seines Bestehens vielen Menschen eine Heimat im Verein gegeben.

Vorsitzender Guido Bey blätterte aus diesem Anlass ein wenig in den Aufzeichnungen der Historie. So half der damalige Bürgermeister Martin Lürkens dabei, die offizielle Vereinsgründung am 23. August 1963 zu initiieren. Vorsitzender Franz Schulz sorgte dafür, dass bald auch Frauen im Vorstand zu finden waren, wobei Guido Bey in seiner Rückschau vor allem die Gastwirtin Agnes Engelen erwähnte. „In der Bevölkerung wurde sie liebevoll ‚Oma Agnes‘ genannt“, deren Tochter Anni Bärwald war nicht nur seit 1984 Mitglied des Vereins, sondern auch als Kassiererin aktiv.

„Von Anfang an war es das Ziel des Vereins, die Geselligkeit zu pflegen“, unterstrich der Vorsitzende. Fahrten in den Aachener Wald, zum Wuppertaler Zoo oder in die Eifel prägten eine Vereinskultur, die heute noch beim Seniorenverein Übach zu finden ist und ihren Niederschlag beispielsweise in einer jährlichen Urlaubsfahrt findet.

Mit den Namen Wilhelm Lürs, Heinrich Führen und Josef Windmüller zählte Guido Bey seine weiteren Amtsvorgänger auf, unter Letzterem wurde 1987 der Vereinsname in den heutigen Titel „Seniorenverein Übach“ geändert. „Der Bergbau spielte schließlich nach über 20 Jahren keine große Rolle mehr“, so Guido Bey zum Anlass der Änderung.

Nachdem Josef Windmüller nach 21 Jahren als Vorsitzender durch Manfred Bärwald abgelöst worden war, der am 1. Juni 2010 verstarb, ist Guido Bey nun der Vorsitzende des Vereins, „stolz auf die Arbeit im Vorstand und auf die Treue der Mitglieder“, wie es hieß. „Leider ist es sehr schwierig geworden, neue Mitglieder zu gewinnen“, bedauerte er. Doch für die aktuell 138 Angehörigen seien Geselligkeit und nicht zuletzt auch die intensive Betreuung von Jubilaren oder auch bei Krankenhausaufenthalten sehr wichtig.

„Altsein oder Jungsein, das ist nicht bloß eine Frage des Geburtsjahres, das ist eine Frage der Einstellung“, ergänzte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, der zu den Ehrengästen der gut besuchten Feier gehörte. Der Verwaltungschef freute sich darüber, dass beim Seniorenverein Übach Menschen zusammenkommen, die auch im fortgeschrittenen Alter aufgeschlossen und vor allem lebensbejahend sind.

„Sie bieten Unterhaltung und Anregung, Ihre Treffen werden zum Fixpunkt im Leben von Menschen, die nicht mehr von Termin zu Termin eilen müssen“, lobte er die Arbeit des Vereins. So sei der Seniorenverein Übach nicht nur eine Säule im Leben der Stadt, sondern ein Ort, an dem jede und jeder willkommen sei.

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