Ein Feuerwerk in Swing und Rock
Vor allem der Big-Band-Teil des Sommerkonzertes war ein Hochgenuss. Foto: Markus Bienwald
Wo sonst sportliche Leistungen auf dem Programm stehen, waren es außergewöhnliche stimmliche und instrumentale Darbietungen, die von die Gäste im voll besetzten Zuhörerraum genossen.
Den Auftakt machten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Brigitte Reymer. Sie wagten sich in die Welt des Musicals und der Filmmusik, nahmen sich der von Phil Collins ersonnenen Stücke zum „Tarzan Medley” an. Gleich beim Opener „Two Worlds” wussten die beiden Solisten Niklas Ernst und Alina Dammers zu überzeugen. Eine Live-Combo mit Oliver Görtz, Stephan Hartmann, Niklas Jacobs, Marc Kirchhoff, Jan Kleinjans und Andrea Fühner am Klavier unterstützte die Sänger, die auch von der Trommel-AG mit Jan, Ina und Judith Lurweg unter Leitung von Bernhard Kozikowski mit dem passenden Dschungelrhythmus versehen wurden.
„Son Of Man”, der tragende Ohrwurm „Youll Be In My Heart”, „Trashing The Camp”, „Strangers Like Me” und „Worlds” sahen strahlende Sänger und mehr als zufriedene Gäste. Da auch an Applaus nicht gespart wurde, war die Zugabe, das fetzige „Bye-Bye, Love” mehr als nur ein Sahnehäubchen. Vielmehr bot es den passenden Übergang zur Big Band, die nach einer kurzen Umbaupause zum großen Angriff auf die Ohren blies.
Leiter Leo Jansen verstand es dabei prächtig, den Druck der vielen Instrumente zu kanalisieren, ohne die Spielfreude zu kurz kommen zu lassen. Vor allem bezog der Big-Band-Teil seinen Reiz daraus, aktuelle wie zum Klassiker gereifte Kompositionen einmal im „Cinemascope”-Format einer wahrlichen Big Band zu hören. Bestes Beispiel war dabei „I got a Feeling”, das an diesem Abend in der Turnhalle mindestens eine genauso gute klangliche Figur abgab, wie auf den Dancefloors der Tanzschuppen.
Mit Titeln wie „Man In The Mirror”, dem „Six String Shuffle” oder auch „(I Cant Get No) Satisfaction” ging es dann für Blech- und Holzbläser in die verdiente Pause.
Tief Luft holen mussten sie nach der Unterbrechung ohnehin, denn bereits der zweite Opener des Abends, der „Basin Street Blues” verlangte nach einiger Puste. Und egal, ob „Double Or Nothing” auf dem Plan stand, es „Over The Rainbow” ging, das „Brown Eyed Girl” anklopfte oder alle nur über „Just A Gigolo” lächelten: Die Big Band des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula verkaufte sich an diesem Abend ganz prächtig und hinterließ restlos begeisterte Besucher.
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Den Auftakt machten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Brigitte Reymer. Sie wagten sich in die Welt des Musicals und der Filmmusik, nahmen sich der von Phil Collins ersonnenen Stücke zum „Tarzan Medley” an. Gleich beim Opener „Two Worlds” wussten die beiden Solisten Niklas Ernst und Alina Dammers zu überzeugen. Eine Live-Combo mit Oliver Görtz, Stephan Hartmann, Niklas Jacobs, Marc Kirchhoff, Jan Kleinjans und Andrea Fühner am Klavier unterstützte die Sänger, die auch von der Trommel-AG mit Jan, Ina und Judith Lurweg unter Leitung von Bernhard Kozikowski mit dem passenden Dschungelrhythmus versehen wurden.
„Son Of Man”, der tragende Ohrwurm „Youll Be In My Heart”, „Trashing The Camp”, „Strangers Like Me” und „Worlds” sahen strahlende Sänger und mehr als zufriedene Gäste. Da auch an Applaus nicht gespart wurde, war die Zugabe, das fetzige „Bye-Bye, Love” mehr als nur ein Sahnehäubchen. Vielmehr bot es den passenden Übergang zur Big Band, die nach einer kurzen Umbaupause zum großen Angriff auf die Ohren blies.
Leiter Leo Jansen verstand es dabei prächtig, den Druck der vielen Instrumente zu kanalisieren, ohne die Spielfreude zu kurz kommen zu lassen. Vor allem bezog der Big-Band-Teil seinen Reiz daraus, aktuelle wie zum Klassiker gereifte Kompositionen einmal im „Cinemascope”-Format einer wahrlichen Big Band zu hören. Bestes Beispiel war dabei „I got a Feeling”, das an diesem Abend in der Turnhalle mindestens eine genauso gute klangliche Figur abgab, wie auf den Dancefloors der Tanzschuppen.
Mit Titeln wie „Man In The Mirror”, dem „Six String Shuffle” oder auch „(I Cant Get No) Satisfaction” ging es dann für Blech- und Holzbläser in die verdiente Pause.
Tief Luft holen mussten sie nach der Unterbrechung ohnehin, denn bereits der zweite Opener des Abends, der „Basin Street Blues” verlangte nach einiger Puste. Und egal, ob „Double Or Nothing” auf dem Plan stand, es „Over The Rainbow” ging, das „Brown Eyed Girl” anklopfte oder alle nur über „Just A Gigolo” lächelten: Die Big Band des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula verkaufte sich an diesem Abend ganz prächtig und hinterließ restlos begeisterte Besucher.



