Ein erster Schritt ist getan: Die Sandfläche ist fertig

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Gangelt-Birgden. Auf dem Spielraum „Aan de Heggeströpper“ in Birgden entsteht ein Multifunktionsfeld für Volleyball, Fußball und weitere Sportarten. Das Besondere: Alles wird auf Sand gespielt. Auf einer Fläche von 20 mal zwölf Metern bieten bald 135 Tonnen feinen, weißen Sands die Möglichkeit für Strandsportarten, teilen die Verantwortlichen des Vereins Spiel(t)räume Birgden mit.

Die Arbeiten dafür waren umfangreich: Es wurde ein Totholzzaun vorübergehend für den Einsatz des Maschinenverkehrs geöffnet, die Fahrspuren der Erdbaumaschinen wieder mit Erdreich abgedeckt, der Totholzaun wieder geschlossen und neuer Rasen eingesät.

Das neue Sandfeld war von Anfang an Teil des Konzeptes des Spielraumes und steht bald im Sinne des Mehrgenerationengedankens allen Altersgruppen zur Verfügung. Für die jetzt noch fehlende Realisierung eines vandalismussicheren Volleyballnetzes und von Fußballtoren werden noch Sponsoren gesucht.

Neben den Arbeiten an dem Sandplatz wurde an der Grenze zu den Schienen der Selfkantbahn im Südwesten des Platzes eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Diese Hecke ist Teil einer gesamten Einfriedung des Platzes. So sollen die Kinder einerseits davon abgehalten werden, direkt auf die Schienen zu laufen, und zum anderen soll der gesamte Platz mittelfristig vor herumstreunenden Hunden geschützt werden. Auch appellieren die Verantwortlichen an die Hundebesitzer, den Platz nicht als Auslauffläche für ihre Hunde zu benutzen. In den Ferien – vor einem Sommerfest am 20. August – steht dann noch die Installation einer Rutschbahn an.

Der sich ständig verändernde Platz stellt eine pädagogisch sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Spielplätzen dar, denn er spricht Menschen jeden Alters und jeder Herkunft an und wirkt damit, auch angesichts der Migrationsbewegungen in der Region, integrierend und zusammenführend.

Das jetzt begonnene Projekt mit der Strandspielfläche bietet Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren jetzt Urlaubsgefühle vor der Haustüre. Das neu entstehende Baugebiet „Philippenkuhle“ mit 60 Bauplätzen, was den Spielraum künftig einrahmt, könne davon sehr gut profitieren, heißt es von den Verantwortlichen. Die dort bald wohnenden Familien sind als künftige Nutzer des Spielraumes willkommen.

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