Geilenkirchen-Würm - Ein Eintrag ins Goldene Buch dank 30 Volltreffern

Ein Eintrag ins Goldene Buch dank 30 Volltreffern

Von: g.s.
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Bürgermeister Thomas Fiedler (r.), Bezirksbundesmeister Josef Kouchen (l.) und die Eltern Christine und Gerd Paulußen schauten Simon Paulußen beim Eintrag ins Goldene Buch über die Schulter. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Würm. Derart viele, hoch angesehene Majestäten hat die Stadt selten gesehen, aber in Würm waren sie am Wochenende alle erschienen. Grund für die versammelte „Bundesprominenz“ war ein für Simon Paulußen ausgerichteter Empfang in der Bürgerhalle.

Der 16-jährige Abiturient der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule errang bei den Bundesjungschützentagen in Salzkotten im vergangenen Oktober bekanntlich die Würde eines Bundesschülerprinzen. Mit 30 von 30 möglichen Treffern war er der beste Teilnehmer in seiner Kategorie bundesweit.

Bezirksbundesmeister Josef Kouchen hieß all die Gäste mit Rang und Namen willkommen, darunter das amtierende Bundeskönigspaar Robert und Marion Nitsch (Wipperfürth), Bundesprinz Niclas Pütz (Köln), den früheren Europakönig Willi Lienen (Nettetal), Diözesankönig Heinz-Dieter Pütz (Würselen),den ehemaligen Bundeskönig Heinz Franken (Lindern) und ehemaligen Bundesprinzen Christoph Laumen (Geilenkirchen) sowie viele weitere Majestäten.

Die Anwesenheit der beiden Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers (CDU) und Norbert Spinrath (SPD) gab dem Festakt ebenfalls eine hohe Gewichtung. Spinrath hielt eine Überraschung für Simon Paulußen bereit, er lud den Bundesschülerprinzen und seine Eltern nach Berlin ein, und übernimmt auch die Fahrt- und Übernachtungskosten. Bezirksbundesmeister Josef Kouchen würdigte die Leistung von Simon Paulußen. „Du hast damit deine Bruderschaft und den Bezirksverband in aller Munde gebracht“, sagte Kouchen.

Der Schützenbezirksverband Geilenkirchen sei einer der wenigen in Deutschland, der bisher mit Bundeskönig, Bundesprinz und Bundesschülerprinz alle drei Majestäten stellen konnte. Auch Bürgermeister Thomas Fiedler nutzte die Gelegenheit, um ebenfalls seine Freude über den Erfolg von Simon zum Ausdruck zu bringen. „Es braucht ein ganzes Dorf, um einen jungen Menschen zu erziehen“, besage ein afrikanisches Sprichwort. Fiedler fügte hinzu: „Wenn es in dem Dorf auch Schützen gibt, dann sind die Voraussetzungen besonders gut.“ Einen Bundesschülerprinzen in der Stadt zu haben, sei eine hohe Ehre, dieser Ehre wolle er nun Ausdruck verleihen. So kam der Bundesschülerprinz der Bitte des Bürgermeisters nach und trug sich in das Goldene Buch der Stadt Geilenkirchen ein.

Eine Überraschung verkündete Pfarrer René Mertens in seiner Eigenschaft als Diözesanpräses der Diözese Aachen: „Heute wollen wir mit Pfarrer Winfried Müller einen Schützenbruder ehren, der ein Vierteljahrhundert als Bezirkspräses die Schützen vertritt.“ Josef Kouchen nahm zusammen mit Mertens die Auszeichnung vor und überreichte Winfried Müller das Sebastianus-Ehrenschild am Bande für Präsides. „Ich habe es nicht getan, um geehrt zu werden“, ergriff Müller das Wort und bedankte sich für die hohe Auszeichnung. Er habe es vielmehr getan, weil er wisse, wie wertvoll Schützen seien, um den Glauben zu verbreiten.

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