Ein akustisch und optisch beeindruckendes Weihnachtskonzert

Von: mabie
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Es war eine Mischung aus Klassik, religiöser Musik und populären Weihnachtsliedern, die die Sänger und Musiker beim Weihnachtskonzert des Kirchenchores St. Rochus Scherpenseel in der dortigen Kirche präsentierten. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Exquisiter Konzertgenuss hat am Jahresende in Scherpenseel immer einen Platz. Denn auch in diesem Jahr hatte der Kirchenchor St. Rochus Scherpenseel wieder zum höchsten Genuss geladen, und der hervorragende Besuch in der voll besetzten Kirche an der Heerlener Straße bewies, dass die Aktiven wieder einmal das richtige Händchen bei der Auswahl von Musik, Gesang und Geschichten hatten.

Im Mittelpunkt stand das einzigartige Concerto D-Moll von Marcello, das im Gotteshaus von St. Mariä Himmelfahrt seine Wirkung richtig entfalten konnte. Doch Andante, Adagio und Presto aus dem Konzert waren beileibe nicht die einzigen musikalischen Pfunde, mit denen die Scherpenseeler ihr Publikum begeisterten. Es war vielmehr die Mischung aus Klassik, religiöser Musik und den populären Weihnachtsliedern, die das Konzert in Scherpenseel so einzigartig machten.

Mitsingen ausdrücklich erwünscht

Die Moderne wurde beispielsweise mit den ausgezeichnet interpretierten „Es naht ein Licht“ von Maierhofer und „Hodie Christus natus est“ von Dubra vertreten. Und wer glaubte, sich angesichts thematisch bestens passender Lieder wie dem „Weihnachts-Gloria“ von Surges, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ von Praetorius oder dem anonym verfassten „Alma Redemptoris Mater“ als Besucher zurücklehnen zu können, der irrte.

Denn die beiden im schön gestalteten Programmblatt abgedruckten Liedtexte zum getragenen „Herbei, o ihr Gläub’gen“ und dem beeindruckenden Schlusslied „O du fröhliche“ deuteten darauf hin, dass Mitsingen nicht nur angebracht, sondern ausdrücklich erwünscht war.

Dank der hervorragenden musikalischen Unterstützung mit dem Bläserquartett mit den Trompetern Sebastian Kriska und Bernhard Barwinski, sowie Clemens Nikodemus und Reinhard Schreiber an der Posaune und Yvonne Schabarum an der Oboe fügte sich das Klangbild perfekt in die festlich ausgeschmückte Kirche ein. Ein Übriges tat dabei das Streichquartett mit Martina Blömer (erste Violine), Rebecca Zachner (zweite Violine), Katharina Gasztecka (Bratsche) und Antje Renner (Violoncello), die im Zusammenspiel mit Marius Köpf an der Orgel dem Gesamt- und Chorleiter Michael Sieprath leichtes Spiel boten.

Was jetzt noch fehlte, war das Tüpfelchen auf dem I, doch dafür haben die Scherpenseeler ihren Erzähler Theo Ortenstein, der mit feiner Stimme genau wusste, wie er die etwas anderen adventlichen Geschichten ins richtige Licht rückte.

Für Musik, Gesang und Geschichten ernteten die Akteure viel Applaus und die Hoffnung bei den Zuhörern ist groß, dass dieser Genuss auch im nächsten Advent wieder zu hören sein wird.

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