Übach-Palenberg - Ehrenamtskarte für Einsatz in Übach-Palenberg

Ehrenamtskarte für Einsatz in Übach-Palenberg

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Die Stadt Übach-Palenberg gehört nun zu den Kommunen, die die Ehrenamtskarte vergeben. Darüber freuen sich Ulrike Sommer vom Düsseldorfer Familienministerium, Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (l.) und Volkhard Dörr, Leiter des Sozialamtes. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ab dem 5. Dezember ist Übach-Palenberg grün. Nicht im politischen Sinn. Sondern als Markierung im Portal www.ehrensacheNRW.de. Dort sind nämlich jene 80 Städte und Gemeinden an Rhein, Ruhr und nun auch Wurm zu besichtigen, die sich bislang dem vom Land initiierten Projekt „Ehrenamtskarte NRW” angeschlossen haben.

Im Übach-Palenberger Rathaus wurde am Montag die letzte Formalie auf dem Weg zur Realisierung abgehakt - buchstäblich. Ulrike Sommer, die Leiterin des Referats „Bürgerschaftliches Engagement” vom NRW-Familienministerium sowie Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch unterschrieben im kleinen Ratsaal - im Beisein einiger Ratsvertreter - die Vereinbarung zur Einführung der Karte.

Am 5. Dezember, symbolträchtig am Internationalen Tag des Ehrenamtes, werden in Übach-Palenberg die ersten Karten verteilt - dann erst zählt Übach-Palenberg zu den erlauchten grünen Kommunen. „Ende des Jahres”, so hofft Ulrike Sommer, „werden wir auf rund 100 Kommunen kommen”.

In Übach-Palenberg haben die Verantwortlichen erkannt, dass die Ehrenamtskarte ein sinnvolles Instrument ist, um das freiwillige Engagement zu versüßen. Bürgermeister Jungnitsch spricht aus eigener Erfahrung: „Ich war selbst 13 Jahre lang Vorsitzender des Schwimmvereins und weiß nur zu gut, wie viel Arbeit in Vereinen und Institutionen geleistet wird.”

Orientierungslosen Jugendlichen werde durch ehrenamtlichen Einsatz nicht selten eine echte Perspektive geboten. Das Ehrenamt sei vor allem in Zeiten klammer öffentlicher Kassen äußerst wichtig.

Nach Worten von Referatsleiterin Ulrike Sommer ist in Nordrhein-Westfalen rund ein Drittel aller Bürger ehrenamtlich irgendwo unterwegs. „Deshalb haben wir uns überlegt, für solche Menschen ein geeignete Form der Anerkennung zu schaffen.”

Der besondere Charme der Ehrenamtskarte sei, dass selbige mit wachsender Zahl der teilnehmenden Kommunen zugleich eine noch höhere Wertigkeit erlange: Jede Stadt, jede Gemeinde und auch das Land gewähren dem Karteninhaber Vergünstigungen für ausgewählte Einrichtungen und Veranstaltungen. Im nächsten Jahr soll nach zuversichtlicher Einschätzung der Referatsleiterin die 10.000. Ehrenamtskarte ausgegeben werden.

Ein stolzes Jubiläum für ein Projekt, das vor zwei Jahren mit zwölf „Pilotkommunen” unter der Regie der Landesregierung entwickelt und gestartet wurde. Düsseldorf lässt sich das Unternehmen jährlich 200.000 Euro kosten - für den Druck der Ehrenamtskarten und für die Öffentlichkeitsarbeit.
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