Ehrenamtliche Sorge für Menschen im Mehrgenerationenhaus

Von: mabie
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Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (3.v.r.) freute sich mit der Schar der Freiwilligen anlässlich deren Ehrung über das Geleistete und den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlich Engagierten für das soziale Leben in der ehemaligen Zechengemeinde, vor allem im Mehrgenerationenhaus. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Ehrenamtliches Engagement ist die tragende Säule im Palenberger Mehrgenerationenhaus (MGH). Statt des morgens alleine am Frühstückstisch zu sitzen, machen sich täglich Menschen in der ehemaligen Zechengemeinde auf, um in geselliger Runde die erste Mahlzeit des Tages zu einzunehmen.

Die gleiche Einstellung gilt für den Mittagstisch und viele Veranstaltungen, die vom MGH am alten Bahnhof angeboten werden und in ihrer Vielfalt wirklich einzigartig sind. Das alles wäre in dieser kreisweit einzigartigen Einrichtung aber kaum möglich, wenn sich nicht viele Ehrenamtler täglich dazu bereiterklärten, freiwillig zum Wohle der Besucher ihren Dienst zu leisten.

Einmal im Jahr werden eben jene Menschen in das frühere Bahnhofsgebäude eingeladen, die im Gebäude für Leben und Betriebsamkeit sorgen. Für die Stadt Übach-Palenberg übernahm Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die Auszeichnung der Menschen, die im Dienst für andere auch ein Stück eigener Erfüllung finden können.

„Wenn Du Sonnenschein in das Leben anderer bringst, werden seine Strahlen auch Dich treffen“, formulierte der Verwaltungschef nach den Worten des britischen Schriftstellers James Matthew Barrie, Autor des weltbekannten Werks „Peter Pan“. Durch ihr Wirken, so der Ratsvorsitzende weiter, brächten die Ehrenamtler nicht nur Sonnenschein in das Leben ihrer Mitmenschen, sondern auch viel Helligkeit und Wärme in die Stadt.

„Ohne Ehrenamt könnte vieles, was wir für selbstverständlich halten, gar nicht so funktionieren oder stattfinden“, unterstrich Jungnitsch. Zwar koste das Ehrenamt manchmal Kraft, doch der Erfolg verleihe auch den Aktiven immer wieder neuen Elan.

„Bürgerschaftliches Engagement bringt allen etwas, den Menschen, denen es zugute kommt, den Engagierten selbst und der Gesellschaft, in der sie wirken“, schloss der Verwaltungschef. Mit der Ehrung empfingen die Freiwilligen zur persönlichen Urkunde wie auch eine Tafel Schokolade, die hier und da als „Nervennahrung“ dienen kann.

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