Ehrenamtliche Helfer in der Not

Von: mabie
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Beim Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg wurden die drei neuen Ehrennadelträger Kurt Werner, Marlene Derichs-Werner und Roswitha Bischhaus vorgestellt. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Als Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch anlässlich der Verleihung der städtischen Ehrennadel statt dem eigentlich angebrachten „ich gratuliere“ fälschlicherweise „ich kondoliere“ herausrutschte, war dies nur eine Randnotiz, die zum Schmunzeln anregte.

Denn natürlich freute er sich innig darüber, dass er mit Roswitha Bischhaus, Marlene Derichs-Werner und Kurt Werner gleich drei Bürgern der Stadt für ihr ehrenamtliches Engagement mit der nur einmal im Jahr vergebenen Auszeichnung danken konnte. „Das Ehrenamt ist Ausdruck einer Gesellschaft, in der man nicht nur an sich denkt, sondern seine Zeit und Arbeitsleistung kostenlos einbringt, um anderen zu helfen, um so das Miteinander noch lebens- und liebenswerter zu gestalten“, sagte Jungnitsch zu den Gästen des Bürgerempfangs.

Roswitha Bischhaus ist von Beginn an einer der Motoren, die das Tun der Übach-Palenberger Tafel mitgestalten. „Doch die Arbeit der Tafel erfordert weit mehr, als nur Lebensmittel zu verteilen“, befand Jungnitsch. Alle Mitarbeiter der Tafeln seien auch Ansprechpartner für die Sorgen und Nöte der Menschen. „Dies ist sicherlich nicht immer einfach, aber zum Glück haben Sie ein Team, das Sie dabei tatkräftig unterstützt“, schloss der Verwaltungschef.

Die Anstecknadel stellte sich zwar als etwas widerspenstig heraus, doch letztlich durften auch Marlene Derichs-Werner und Kurt Werner ihre Auszeichnungen entgegennehmen. Sie sind Teil der weltweit größten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Dafür sammelt das Paar seit Jahren in der Vorweihnachtszeit Schuhkartons, deren Inhalt Kindern in fernen Ländern eine Freude macht.

Bei der letzten Aktion waren dies über 300 Kartons, weltweit kamen mehr als 10,5 Millionen Kartons zusammen. „Man sieht die Not, kann dann zwar die Welt nicht verändern, aber man kann Kinderaugen zum Strahlen bringen und den Kindern dort zeigen, dass sie nicht vergessen werden“, begründete Kurt Werner das Tun. „Darüber hinaus engagieren sie sich vielfältig ehrenamtlich in unserer Stadt, zum Beispiel beim Fenstersingen in der Vorweihnachtszeit“, schloss der Erste Bürger.

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