Dürener Autor stellt sein Erstlingswerk vor

Von: mabie
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Mittendrin war nicht nur der Dürener Autor Frank Becker, der in der Katholischen Grundschule Birgden sein Buch „Cora und das Rätsel der Schwarzen Dame” vorstellte, sondern auch die Kinder, die tief in die Geschichte eintauchen durften. Foto: Markus Bienwald

Gangelt-Birgden. . „Ihr wollt doch jetzt bestimmt lieber ne Klassenarbeit schreiben”, rief Frank Becker den Kindern an diesem Morgen zu. Natürlich schallte ihm ein gellendes „Nein!” entgegen. Denn die rund 100 Schüler der Katholischen Grundschule in Birgden wollten viel lieber dem lauschen, was der aus Düren stammende Autor sagt.

In rund 90 Minuten zeigte Frank Becker dann, warum die von ihm erdachte Figur der Cora so viel Spannung und Lesespaß bedeuten kann.

Denn Cora ist fast elf Jahre jung, wohnt in einem kleinen Ort mit etwa 600 Einwohnern, und ihre beste Freundin heißt Anna. Mit der kümmert sie sich gerne um die Pferde von Bauer Kramer. Aber da ist ja noch ihr bester Freund Carlo, der sich gemeinsam mit ihr gerne auf Spurensuche begibt. Cora ist nämlich nicht nur ein bekannter Dickschädel, sondern verschlingt auch gerne Krimis, vor allem von ihrer Lieblingsautorin Agatha Christie. Ihr Vater Gregor ist Architekt und die Mutter Christine Hausfrau, und alle müssen mithelfen, wenn sich Cora wieder einmal in den Kopf gesetzt hat, ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen.

So geht es auch in „Cora und das Rätsel um die Schwarze Dame” los, dem ersten Buch von Frank Becker. In einem Vorleseteil mit dem Autor entdeckten die Kinder gemeinsam, was nach dem Tod der beliebten „Oma Kirsche” im Dorf so alles passiert. Und sie gingen gemeinsam auf die Suche nach der geheimnisvollen „Schwarzen Dame”, der Cora in einer zunächst undurchschaubaren Botschaft auf die Schliche kommt.

An dieser Stelle wollte der Autor natürlich nicht alles verraten, wohl aber, dass er schon heftig an einem Nachfolger zu diesem 160 Seiten starken und 2008 erschienenen Erstlingswerk arbeitet. Überhaupt ließ er sich von den vielen Fragen der jungen Zuhörer nicht aus der Bahn bringen, erzählte von seiner Familie, seinem Leben und wie er schon als Jugendlicher mit dem Verfassen eigener Geschichten begann. „Ich bin viel unterwegs mit dem Fahrrad und gehe gerne spazieren”, berichtete Becker so über die Quelle an Inspiration zu seinem Werk. Dabei spielen in seinen Texten immer auch ideelle Werte eine tragende Rolle.

Doch schließlich galt es für die Zuhörer an diesem Morgen nicht nur zu fragen und zuzuhören, sondern auch gut aufzupassen. So hatte Frank Becker eigens ein kleines Quiz vorbereitet, bei dem die Schüler das Gehörte auch gleich testen konnten. Und für die tolle Mitarbeit der Birgdener Schüler gab es dann mit einem originalen „Cora”-Lesezeichen, das der Verfasser natürlich auch von Hand signierte, noch ein Geschenk.
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