Geilenkirchen - Dudelsackklänge zur Geilenkirchener Pfingstkirmes

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Dudelsackklänge zur Geilenkirchener Pfingstkirmes

Von: g.s.
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Nach vielen Jahren zeigte sich
Nach vielen Jahren zeigte sich beim großen Festzug auch wieder die Musikformation „Bagad” aus der bretonischen Partnerstadt Quimperlé in Geilenkirchen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Pfingstkirmes der Vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellen-Schützenbruderschaften Geilenkirchen stand in diesem Jahr ganz im Zeichen deutsch-französischer Freundschaft.

Über 100 Gäste aus der Partnerstadt Quimperlé waren nach Geilenkirchen gekommen, um zusammen mit ihren Freunden zu feiern. Neben Abordnungen der Landwirte und der Feuerwehr Quimperlé waren nach vielen Jahren auch eine 36-köpfige Gruppe der bretonischen Musikgruppe „Bagad” und einige Vertreter der Tanzformation „Cercle de Quimperlé” angereist.

Beide, seit sieben Jahren getrennt agierende Gruppen, bilden als Ensemble gemeinsam die in Geilenkirchen bekannte Folkloreformation „Kevrenn”. Mit Trommeln und den weithin hörbaren Blasinstrumenten Bombard und Dudelsack beteiligten sich die französischen Musiker mehrmals an den Festivitäten der Geilenkirchener Schützen.

Beiern der Glocken

Mit dem Beiern der Glocken von St. Marien wurde die Pfingstkirmes im wahrsten Sinne des Wortes eingeläutet, bevor sich die Bruderschaften zur Schützenmesse in der Bauchemer St.-Josef-Kirche trafen. Wenig später gedachten die Schützen auf dem Friedhof der verstorbenen Bruderschaftsangehörigen und gingen dann nach einem kurzen Umzug durch die Stadt zum geselligen Teil über. Im Innenhof des St.-Ursula-Gymnasiums hieß Schützenmeister Hubert Wapelhorst die Besucher mit Pfarrer Peter Frisch, Bürgermeister Thomas Fiedler und den beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsausschüsse von Quimperlé, Karin Goenvic, und Geilenkirchen, Willy Davids, an der Spitze herzlich willkommen.

„Bagad” spielt auf

Zum deutsch-französischen Abend hatten sich über 200 Menschen eingefunden. Begünstigt durch das sommerliche Wetter erlebten die Gäste ein musikalisches Programm, abwechselnd gestaltet von der bretonischen Gruppe „Bagad” und der SSB-Big Band aus Geilenkirchen.

Am Pfingstsonntag marschierte die Schützengesellschaft ab der Sittarder Straße direkt zum „Kirmesplatz” nach St. Ursula um hier im Schatten der Burg Geilenkirchen am zünftigen Frühschoppen teilzunehmen.

Ein unbestrittener Höhepunkt bot sich einigen Hundert Zuschauern am Nachmittag mit einem großartigen Festzug. Die französische Musikgruppe Bagad brachte keltische Klänge ins Spiel, und das hat schließlich Seltenheit in der Region.

Ebenfalls für den guten Ton verantwortlich waren die Trommler- und Pfeiferkorps Bauchem und Übach-Palenberg. Mit den gastgebenden St.- Sebastianus- und Junggesellenschützenbruderschaften Geilenkirchen mit Prinz Christoph Pätsch sorgten die befreundeten St.-Johannes-Schützen Hünshoven, St. Josef Bauchem und St. Cornelius Grotenrath mit ihren Majestäten für weitere Blickfänge. Nach Ankunft im Innenhof des Bischöflichen Gymnasiums hatte bereits die Cafeteria geöffnet, und hier kam schnell beste Unterhaltung auf.

Mit Livemusik klang der Dämmerschoppen am Abend gesellig aus. Der Frühschoppen am Pfingstmontag mit anschließendem Erbsensuppenessen wurde musikalisch von den „Sunny Pipers” untermalt, bevor die große Pfingstkirmes am Nachmittag ihr Ende fand.
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