Geilenkirchen-Süggerath - Dreifacher „Frohsinn“ in der Heilig-Kreuz-Kirche

Dreifacher „Frohsinn“ in der Heilig-Kreuz-Kirche

Von: Johannes Gottwald
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Dieser Chor hat keine Nachwuchssorgen: Neben dem Gesangverein „Frohsinn” wirkten auch die „Frohsinn-Kids” und die „Frohsinn-Jugend” aus Beeck beim Weihnachtskonzert in Süggerath mit. Foto: Johannes Gottwald

Geilenkirchen-Süggerath. Draußen herrschte „usseliges“ Wetter, aber durch die Süggerather Heilig-Kreuz-Kirche wehte bereits vorweihnachtliche Stimmung. Der spätgotische Schnitzaltar war weit geöffnet, an allen Bänken standen Teelichter auf dem Boden – jetzt fehlte nur noch die passende Musik. Und dafür sorgte der Gesangverein „Frohsinn“ aus Beeck gleich auf dreifache Weise.

Denn nicht nur die erwachsenen Sängerinnen und Sänger, sondern auch die „Frohsinn-Jugend“ und die „Frohsinn“-Kids waren beteiligt. Während viele andere Chöre Nachwuchssorgen haben, scheint dies in Beeck in erfreulicher Weise anders zu sein.

Mit den „Winterweihnachtsträumen“ eröffneten die „Frohsinn-Kids“ unter der Leitung von Janine Oley das Programm dieses stimmungsvollen Abends. Dabei zeigten die jüngsten Chormitglieder eine bemerkenswerte stimmliche Fülle und Klangsicherheit. Bei dem Schlager „In der Weihnachtsbäckerei“ lernten die Zuhörer einiges darüber, was bei der Zubereitung von Plätzchen, Süßigkeiten und Leckereien alles schiefgehen kann, wenn man die Rezepte nicht zur Hand hat oder den Backofen zu lange laufen lässt. In einer neuen Textversion erklang danach das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, und bei „Feliz Navidad“ konnte man südländische Weihnachten erleben.

Alle Gesänge wurden übrigens von Janine Oley auf der Gitarre begleitet. Dies galt auch für den Auftritt der „Frohsinn-Jugend“, die mit zwei Beiträgen aus der „Neuen Welt“ beteiligt war: „Santa Claus is coming to town“ und „Do they know it´s christmas“ vermittelten eine eher weltliche Seite der Vorweihnachtszeit.

Dann schlug die Stunde für den Gesangverein „Frohsinn“ unter der Leitung von Gerd Geradts. An die Stelle der Gitarre trat nunmehr das Keyboard – aber keineswegs als „Rettungsanker“, denn der Chor zeigte sich an diesem Abend in Bestform. Sehr gefühlvoll zogen „The colours of the wind“ und „Das Licht kommt in die Welt“ vorüber.

Anhaltender Beifall

Mit „Ubi caritas“ war auch ein lateinisches Stück im Programm vertreten. Zwar gehört dieser Gesang streng genommen zur Gründonnerstags-Liturgie, passt aber in seiner Textaussage (Wo die Güte und die Liebe, da ist Gott) auch vorzüglich in die Adventszeit.

„Wir warten auf das Licht“ begann bezeichnenderweise mit düsteren Klängen, die sich im weiteren Verlauf in lichtes Dur auflösten. Durch solistische Einlagen aufgelockert wurde „Open up my heart“ – und da man nun schon einmal bei der englischen Sprache war, durfte der berühmte Schlager „Happy Christmas“ von John Lennon nicht fehlen. Ursprünglich als Protestlied gegen den Vietnamkrieg entstanden, entwickelte er sich bald zu einem regelrechten „Ohrwurm“.

Von der Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung unter den Menschen erfüllt war das Stück „Einmal“ aus dem Film „Der Glöckner von Notre Dame“, und hinter der „Heiligen Nacht“ verbarg sich eine deutsche Fassung des bekannten Songs „O holy night“ von John Sullivan Dwight.

Den festlichen Abschluss des Konzertes bildete das gemeinsam mit dem Publikum gesungene Lied „O du fröhliche“. Hierbei wirkten auch nochmals die „Frohsinn-Kids“ und die „Frohsinn-Jugend“ mit.

Danach konnten sich alle aktiven Sängerinnen und Sänger dem anhaltenden Beifall stellen – und die Weihnachtsstimmung setzte sich auch nach Konzertende beim Hinausgehen fort: Draußen war das Kirchengebäude von einem Christbaum und Bodenstrahlern in geradezu magisches Licht getaucht.

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