Drei Preisträger beim zweiten grünen Umweltpreis

Von: mabie
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Übergabe des grünen Umweltpreises: Initiator Uwe Eggert (2.v.r.) freute sich mit den Preisträgern Brigitte Breiksch-Elkenhans (r.), Ingrid Grein (5.v.l.) von der Awo-Kita Stadtmitte und Jürgen Plein (7.v.l.) vom Obst- und Gartenbauverein Immendorf. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Das ist unser Klassenzimmer in der Natur: Der Eintritt ist frei und jederzeit möglich“, las Jürgen Plein aus einem Schreiben des Obst- und Gartenbauvereins Immendorf vor. Dies ist Teil des Siegerprojekts beim zweiten Grünen Umweltpreis in Geilenkirchen.

Ausgelobt von Bündnis 90/Die grünen und ins Rollen gebracht von Uwe Eggert, zeichnet dieser Preis grüne Ideen in vielen Kategorien aus.

Der erste Platz gebührte den Immendorfern, die, wie Kassiere Jürgen Plein sagt, ihr ursprüngliches Betätigungsfeld fast verloren haben. „Wir mussten uns was Neues suchen, und das haben wir gefunden.“ Es wurde nämlich ein rund vier Kilometer langer Wanderweg rund um Immendorf eingerichtet.

Die Ehrenamtler des Vereins sorgten dabei sowohl für den finanziellen Einsatz – Plein spricht von rund 25 000 Euro Gesamtkosten – als auch in Zusammenarbeit mit dem Bauhof für die Aufforstung des Baumbestandes und die Schaffung eines Naturlehrpfades. Das „Klassenzimmer im Grünen“ wird am kommenden Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr eröffnet.

Die Inhaber des zweiten grünen Umweltpreises sind schon einmal ausgezeichnet worden: Sie kommen von der Kita Stadtmitte der Arbeiterwohlfahrt. Leiterin Ingrid Grein freute sich, dass die Kinder mit ihrem Einsatz als „Umweltdetektive“ Ressourcen schonen und auch der Vermüllung der Umgebung einen Riegel vorschieben wollen. Nun erhielten sie den verdienten Lohn für ihre Mühen.

Den durfte die Geilenkirchener Künstlerin Brigitte Breiksch-Elkenhans ebenfalls ernten. Denn vor einigen Jahren kam ihr die Idee, den Satz „In einer Stunde streckt man einen Baum zu Erden, der hundert Jahre hat gebraucht, um groß zu werden“ in möglichst viele Sprachen übersetzen zu lassen.

„Die ersten Übersetzungen kamen ganz schnell“, berichtete sie, doch danach wurde es zäher. Erst durch die Zusammenarbeit mit einer ehemaligen Kollegin ihres Mannes Bert, ihres Zeichens Reiseprofi, füllte sich der Briefkasten der Künstlerin zusehends.

Aus den nun in 100 Sprachen vorliegenden Ergebnissen formte sie mit Hilfe ihres Mannes und Tochter Sarah eine eindrucksvolle Collage, die den grünen Gedanken auf künstlerische Weise formuliert.

Ausgesucht haben die Preisträger übrigens die Jurymitglieder Nicole Abels, Melanie Hafers-Weinberg, Wolfgang Davids und Uwe Eggert. Das Preisgeld betrug insgesamt 600 Euro.

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