Drei Hummeln zur Verstärkung

Von: g.s.
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Das Prinzenpaar Guido und Marlu Küppers und die jungen Tollitäten Joel Nuxoll und Lena-Marie Frensch mit Gefolge. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Endspurt im Straßenkarneval: Mit den Rosenmontagszügen ist der Höhepunkt der Session erreicht, und morgen, am Aschermittwoch, ist bekanntlich schon „alles vorbei“. Nach vier jecken Zügen am Sonntag wälzten sich am Montag erneut vier Züge zum Rosenmontag durch das Geilenkirchener Land.

Bereits um 10.30 Uhr startete der närrische Lindwurm in Hatterath. Von der trüben Witterung ließen sich die Teilnehmer beim Zug der „Schanzeremmele“ nicht beeindrucken. Mit sieben Gruppen und Wagen war dieser Karnevalszug in diesem Jahr der kleinste im Stadtgebiet. Die „Schanzeremmele“ lockten dennoch mit ihren netten Fußgruppen und drei Wagen die Menschen an die Straßenränder. „Drei kleine Schweinchen“ waren ebenso ein Thema wie „Feuer und Flamme“, oder die „Ali Babas“ und „Quietschenten“. Drei „Hummeln“ waren eigens aus Brandenburg nach Hatterath angereist. Den Schluss bildete der Vereinswagen mit Prinz Wilfried Kohnen und Kinderprinz Noah I. an Bord.

Die aktiven Narren des Internationalen Karnevalsverein (IKV) Teveren machten bei ihrem mit zehn Gruppen und Wagen starken Zug mit einfallsreichen Kostümierungen der Fußgruppen auf sich aufmerksam. Kinderprinzessin Lena Klett und Eltern, das Stadtprinzenpaar Jens II. und Vera I., sowie Gefolge winkten dem Volk zu. Der FC Germania Teveren hatte „Punks“ ins Rennen geschickt, und die örtliche Feuerwehr betätigte sich als Zwergengruppe. Die „Globetrotter“ und die „grünen Iren“ komplettierten den farbenfrohen Zug.

Gleich 20 Fußgruppen und Wagen hatte die KG „Lott se loope“ Immenwauweiler aufzuweisen. Besonders die Teilnehmerinnen hatten sich fantasievolle Kostümierungen einfallen lassen, so die Fliegenpilze von der Frauengemeinschaft Immendorf und die „Afrikaner“ sowie die „Großwildjäger“ aus Waurichen. Gemäß dem Sessionsmotto „Mer fiere jeck un doll, met Alaaf un Rock ‘n roll“ stellte ein lockerer Freundeskreis das Motto mit Gitarren und Klavier dar. Die kühlen Temperaturen ließen auch aktive Narren wie Zuschauer beim Karnevalszug in Würm ein wenig zittern. Mit 19 Gruppen und Wagen zählt dieser Karnevalszug mit Immenwauweiler und Geilenkirchen zu den gleichgroßen. Die über 700 Teilnehmer hatten sich vieler interessanter Themen angenommen, darunter der Filmstudios „Bollywood“ und dem Wilden Westen. Prinzenpaar Guido und Marlu Küppers und die jungen Tollitäten Joel Nuxoll und Lena-Marie Frensch schmissen fleißig „Kamelle“ unters Volk. Besonders bunt präsentierten sich Frau Antje mit ihrer zwei Dutzend Personen starken Truppe und „die Atzen“. Hinter letzteren steckte die SG Union Würm-Lindern.

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