Drastische Einbußen bei „ZenTec”

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Bernd Krückel (MdL), RP Hans Peter Lindlar und Bürgermeister Andreas Borghorst ließen sich von Josef Esser (von links), geschäftsführender Gesellschafter der ZenTec, durch die Firma führen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Geilenkirchener Firma „ZenTec automotive GmbH” klagt über Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent. Dies wurde bei einem Besuch von Regierungspräsident (RP) Hans Peter Lindlar bei dem Geilenkirchener Automobilzulieferer deutlich.

Begleitet von Bürgermeister Andreas Borghorst, den Beigeordneten Hans Hausmann und Herbert Brunen und dem Landtagsabgeordneten Bernd Krückel (CDU) wurde der RP vom geschäftsführenden Gesellschafter der ZenTec, Josef Esser, und Produktionsmanager Hans-Dieter Jansen begrüßt.

Bei einem ersten Gespräch erfuhr Hans Peter Lindlar, dass in krisengeschüttelten Zeiten Produktionsrückgänge auch nicht vor der 2005 aus Zender (Mülheim-Kärlich) und KVG (Geilenkirchen) hervorgegangenen „ZenTec automotive” Halt macht. Die Kunststoff-Verarbeitungsgesellschaft (KVG) nahm 1989 an der Von-Braun-Straße in Niederheid ihre Arbeit auf.

Das mittelständische Unternehmen beschäftigt sich auch nach der Fusionierung an den drei Standorten in Geilenkirchen (Hauptsitz) und Mülheim-Kärlich mit dem Schäumen und Spritzen von Kunststoffteilen für die Automobilindustrie. Über viele Jahre hinweg verzeichnete die damalige KVG einen stetigen Aufschwung.

Erste Probleme seien bereits kurz nach der Fusionierung aufgetreten, aber seit einigen Monaten schlage die Weltwirtschaftskrise voll durch. Zu guten Zeiten verließen täglich rund 4000 Autoteile die Produktionshallen.

Noch in 2008 beschäftigte die „ZenTec automotive” an den drei Standorten insgesamt 280 Mitarbeiter. „Derzeit sind es noch 230”, nennt Gesellschafter Josef Esser aktuelle Zahlen. „Wir sind auch von der Krise betroffen und haben Umsatzeinbußen von 25 bis 40 Prozent”, blickt Josef Esser auf die derzeitige Situation.
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