DJK BW Gillrath: Junge Talente stärken das Team

Von: Heinz Eschweiler
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Aufsteiger DJK Blau-Weiß Gillrath: Der Neuling will sich auf Dauer in der Kreisliga B etablieren. Foto: agsb

Geilenkirchen-Gillrath. Nach zwei Jahren in der C-Liga kehrt die DJK BW Gillrath in dieser Saison wieder zur Kreisliga B, Gruppe III, zurück. Unter dem Trainerduo Swen Hierling und Tino Hommers wurde bereits in der Hinrunde der vergangenen Spielzeit 2016/2017 der Grundstein gelegt. Auf der Schlussgeraden konnte der VFR Übach-Palenberg als ein starker Konkurrent auf Distanz gehalten werden.

In den letzten Jahren konnte das Team auf Dauer keine Konstanz halten, schaffte jedoch nach dem Abstieg aus der B-Liga wieder den Weg zurück in die alte Heimat. Die DJK Gillrath hatte sich den Aufstieg schon als Ziel gesetzt, und das Team hielt dem Druck stand.

Trainer Timo Hommers steht dem Club nicht mehr zur Verfügung, hier rutscht Noureddine Badaoui nach. „Unser großes Plus ist die Kameradschaft im Kader. Wir hatten in der Rückrunde großes Verletzungspech, und da zeigte sich unser Teamgeist, denn alle rückten noch enger zusammen, und jeder spielte auch für den Kameraden“, sah Noureddine Badaoui hier das Erfolgsrezept. Derzeit leitet dieser das Training alleine, Swen Herling weilt noch im Urlaub.

Die DKJ Gillrath hat sich für die neue Spielzeit breiter aufgestellt, der Mannschaftskader wurde gezielt verstärkt. Als Neuzugänge meldet die DJK Blau-Weiß die Spieler Robin Miska (SG Union Würm-Lindern II), Stephan Paggen (FC Germania Teveren II), Artur Schleining (FSV Geilenkirchen-Hünshoven), Lukas Killen (SC Selfkant III), Manuel Schnitzler (SG Gangelt-Hastenrath), Sebastian Pflug (FC Germania Bauchem), Michael Rutkowski (FC Concordia Haaren) und Jonas Ritter (VfB 08 Aachen II).

Ferner rücken talentierte Spieler aus der zweiten Mannschaft in die erste. Für den Verein ist es schade, dass ausgerechnet die zweite Mannschaft den Abstieg aus der Kreisliga C zur neuen Kreisliga D nicht verhindern konnte. Hier will man schnellstens den Fokus auf den Wiederaufstieg legen, um für einen guten Unterbau der ersten Garnitur zu sorgen.

Für Ärger sorgen im Verein die geforderten Ablösesummen. Zwei Spieler würden gerne für die DJK BW spielen, jedoch die Ablösesummen der abgebenden Vereine seien gigantisch, und so werden die Spieler aller Wahrscheinlichkeit nach erst zum 1. Dezember 2017 die Spielberechtigung erhalten.

Für das Trainerteam steht einiges an Arbeit auf dem Plan, so wurden viele Freundschaftsspiele abgeschossen – es gilt, schnellstens eine Einheit zu finden.

Vier der neuen Spieler sind Offensivspieler, wobei nicht nur vorne der Feinschliff erfolgen soll. Über 20 Spieler zählen zum Kader der ersten Mannschaft, der Konkurrenzkampf ist groß, und die Karten sind für alle neu gemischt, sehr zur Freude des Trainerteams. Mit jugendlichem Elan soll das Ziel Klassenerhalt realisiert werden.

13 Spieler sind im Alter bis Mitte 20. Die ältesten Spieler im Kader sind Thorsten Rademacher und Manuel Piepmeyer mit 31 Jahren, danach klafft schon fast eine Lücke zu den Jüngeren. Dies macht Mut für die Zukunft und zeigt, dass man bei der DJK BW auf dem richtigen Weg ist. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 25 Jahren, Küken im Team ist Jonas Wagner mit 19 Jahren.

Die Jugendarbeit im Club sorgt für Nachwuchs. Die Senioren möchten der Jugend im Spielbetrieb in der Kreisliga B eine Chance geben, denn in der C-Liga ist es schwer, die jungen Spieler zu motivieren.

Die DJK BW fiebert schon jetzt den Rodebachderbys gegen FC Stahe-Niederbusch und SG Gangelt-Hastenrath entgegen. Gillrath freut sich auf den Auftakt gegen den SV 09 Scherpenseel-Grotenrath, der Neuling wird dann gleich hart gefordert.

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