Geilenkirchen - Djembe-Workshop: Die Kraft der afrikanischen Trommeln

Djembe-Workshop: Die Kraft der afrikanischen Trommeln

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Nach anfänglichen Berührungsängsten vor den lautstarken Trommeln, fanden die Teilnehmer des Djembe-Workshops im Franziskusheim immer mehr Freude am Umgang mit den ihnen fremden Instrumenten.

Geilenkirchen. „Der Kultur auf der Spur“ – unter diesem Titel fand in der vergangenen Woche ein einwöchiger Djembe-Workshop unter der fachkundigen Leitung des niederländischen Künstlers Jo Koreman aus Landgraaf im Franziskusheim statt. Bei der Djembé handelt es sich um eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht.

Die Höhe einer Djembé beträgt etwa 60 Zentimeter, der Durchmesser ihrer Bespannung aus meist geschorenem Ziegenfell etwa 30 Zentimeter. Djemben werden nur mit den bloßen Händen angeschlagen und zeichnen sich durch ein umfangreiches Klangspektrum aus.

An den einzelnen Terminen des Workshops, der im Festssaal des Franziskusheimes stattfand, nahmen pro Veranstaltung 25 bis 40 Menschen teil. Neben Bewohnern aus dem Franziskusheim und von Burg Trips, nahmen auch Angehörige und Mitarbeiter, Mieter der Seniorenwohnungen und viele Kinder teil.

Nach anfänglichen Berührungsängsten vor den großen und doch recht lautstarken Trommeln und Rasseln, fanden die Teilnehmer durch die spannende und unterhaltsame Moderation des Künstlers immer mehr Freude am Umgang mit den ihnen fremden Instrumenten. Begleitet wurde die Veranstaltung von den Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes der beiden stationären Einrichtungen.

Jo Koreman bringt fast fünfzehn Jahre Erfahrung mit westafrikanischen Instrumenten ein und zeigt in seinen Workshops, dass jeder die Möglichkeit in sich birgt, Musik zu machen. „Andere Kulturen können eine unerschöpfliche Inspirationsquelle sein“, sagt Koreman. „Bei uns spielen Kinder und Erwachsene zusammen in der Djembegruppe und erfahren so die Kraft der afrikanischen Trommel.“

Die Veranstaltung wurde gefördert mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“. Im Rahmen des Programms, das bereits seit Juni dieses Jahres stattfindet, folgen für die Bewohner und Gäste weitere kulturelle Angebote im August und September.

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