Übach-Palenberg - Diskutiert im Ausschuss: Ort für Graffiti-Wand ist unklar

Diskutiert im Ausschuss: Ort für Graffiti-Wand ist unklar

Von: mh
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Graffiti Symbol
Der erste Vorschlag, eine Graffiti-Wand am Schulzentrum zu errichten, liegt erstmal auf Eis. Nun wird über andere Flächen nachgedacht. Symbolbild: dpa

Übach-Palenberg. Für die einen sind Graffitis Kunst, für andere eine kostspielige Schmiererei. Das zeigte sich auch in der Sitzung des Übach-Palenberger Ausschusses für Kultur, Bildung und Soziales, als über eine neue Fläche für das legale Anbringen von Graffitis gesprochen wurde.

Von der Verwaltung vorgeschlagen war eine zwei Meter hohe und zehn Meter lange Betonwand auf der Wiese neben dem Basketballplatz am Schulzentrum. Die Aufstellung würde etwa 1600 Euro kosten. Nach kurzer Debatte stellte man das Vorhaben zurück, nachdem Beigeordneter Helmut Mainz mitgeteilt hatte, man werde nochmals mit dem Streetworker sprechen und prüfen, ob eine andere Fläche in der Nähe des Schwimmbades genutzt werden könne.

Mit Freude zur Kenntnis genommen wurde der Bericht von Martina Waliczek vom Kulturbüro über den Erfolg des Senioren-Show-Nachmittags im Herbst. Es habe sich gezeigt, dass die Abkehr vom früheren „Seniorennachmittag“ richtig gewesen sei. Allerdings müsse man zukünftig mit steigenden Kosten und damit auch mit höheren Kartenpreisen rechnen. Darum denke man über ein Kombi-Ticket mit dem herbstlichen Benefizkonzert nach.

Einstimmig angenommen wurden zwei Anträge der SPD-Fraktion: Zum einen soll ein Vertreter des Kreisjugendamtes in der nächsten Sitzung einen Überblick über Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit geben. Zum anderen soll die Schulsozialarbeit im bisherigen Umfang fortgesetzt und entsprechende Mittel im Haushalt 2018 eingeplant werden.

Auf eine möglicherweise langfristig drohende medizinische Unterversorgung wies Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch hin. Der allgemeine Trend zeige, dass die Bereitschaft junger Ärzte, sich im ländlichen Raum niederzulassen, nicht groß sei. In Übach-Palenberg gebe es 15 Hausarzt-Praxen, zehn der Ärzte seien älter als 55 Jahre, so dass in einigen Jahren mit Engpässen zu rechnen sei. Wolfgang Jungnitsch wies in diesem Zusammenhang auf ein NRW-Programm hin, welches junge Mediziner bei der Gründung einer Praxis mit 25.000 Euro unterstützt.

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