Dienstältester Trainer auf der Welt

Von: agsb
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Straeten/Übach-Palenberg. Der Andrang zum Festabend anlässlich 40 Jahre Damenabteilung beim SV Viktoria RW Waldenrath-Straeten war riesig. Die zahlreichen Ehrengäste aus Sport, Wirtschaft und Politik ließen die Wertigkeit erkennen. Im Mittelpunkt des Abends stand Jakob Scherrers. Er wurde für sein deutschland- und weltweit einzigartiges ehrenamtliches Engagement gewürdigt.

Mit seinen 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Damenfußball ist er „weltweit der dienstälteste Trainer”, hieß es, ununterbrochen und beim selben Verein.

Und Stargast des Abends war die einstige deutsche Nationalspielerin Steffi Jones aus Frankfurt. Sie bewies eindrucksvoll, dass der Deutsche Fußball Bund (DFB) in ihr genau die richtige Fußballerin für das Amt der Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland 2011 gefunden hat.

Durch das Programm führt gekonnt Markus Herzog. Schon kurz nach der Begrüßung rollten die Fußballdamen ein Banner aus: „Jakob Scherrers - dienstältester Damenfußballtrainer der Welt”, stand in großen Lettern zu lesen. Das Bühnenbild mit Fotos der Gründungsmannschaft, der Meisterteams, der aktuellen Mannschaften und mit einer Spielszene fielen ins Auge.

Über mehr als vier Stunden wurde ein Programm der Extraklasse geboten. Einen großen Moment brachte Jakob Scherrers selbst ins Spiel, als er seinen größten Freund, den verstorbenen früheren Technischen Obmann des Altfußballkreises Heinsberg, Heinz Babucke, würdigte.

Jakob Scherrers machte den kleinen SV Viktoria zu einem großen Verein im Gebiet des Fußballverbandes Mittelrhein (FVM). Ingrid Wüst, Staffelleiterin der Verbandsliga, nannte den Jubilar einen Übungsleiter mit vielen Eigenschaften. Er sei Coach, Betreuer, Physiotherapeut und Psychologe - eben „ein Mann für alles”.

In den zurück liegenden 40 Jahren habe Jakob Scherrers über 100 Tankfüllungen verbraucht und sei mehr als 25.000 Stunden ehrenamtlich aktiv gewesen. Desweiteren würdigten sein Heimatverein und der Fußballkreis Heinsberg, vertreten durch den Vorsitzenden Eduard Meinzer, die Verdienste.
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